Individuelle Förderung

Wolff stellt Institut für Qualitätsentwicklung vor / Bernd Schreier wird Direktor

Bildungsstandards umsetzen, Vergleichsarbeiten fortentwickeln, Schulleistungsstudien auswerten und Fortbildungsangebote akkreditieren sind die zentralen Aufgabenbereiche, mit denen das hessische Institut für Qualitätsentwicklung (IQ) die schulische Bildung in Hessen weiter verbessern soll. Das IQ wird am 1. Januar 2005 in Wiesbaden seine Arbeit aufnehmen. Kultusministerin Karin Wolff sieht darin "einen Richtungsentscheid für eine neue Qualität der Schulbildung und der Lehrerbildung in Hessen." Leiter des IQ wird Bernd Schreier, bis Jahresende 2004 Direktor des ThILLM (Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien). mehr

28.12.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Schulministerin besucht Internationales Centrum für Begabungsforschung

Bei ihrem Besuch im Internationalen Centrum für Begabungsforschung an der Universität Münster (ICBF) hat Schul- und Jugendministerin Ute Schäfer heute eine positive Bilanz der bisherigen Zusammenarbeit im Bereich der Begabungsförderung gezogen. Gleichzeitig wurde eine Ausweitung der Kooperation mit besonderem Blick auf die Förderung leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler in zwei regionalen "Runden Tischen" vereinbart. mehr

22.12.2004 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Erste Zuwendungsbescheide im Rahmen des Investitionsprogramms "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB)

Wie Kultusminister Prof. Dr. Olbertz heute in Magdeburg mitteilte, hat das Landesverwaltungsamt nach Prüfung der vorgelegten detaillierten Bau- und Investitionsplanungen die ersten Zuwendungsbescheide im Rahmen der Umsetzung des Investitionsprogramms "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB) in Sachsen-Anhalt erteilt. mehr

21.12.2004 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Rede von Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz zum Neunten Gesetz zur Änderung des Schulgesetzes

Im Mittelpunkt des Gesetzentwurfs stehen Fragen der inneren Schulgestaltung und der Qualitätssicherung. Selten war die öffentliche Diskussion über Schulen so sehr von der Frage bestimmt, wie die Qualität des Unterrichts und der Erziehungsarbeit an den Schulen verbessert werden kann. Dies ist erfreulich, weil es uns pragmatischen Zielen statt ideologischen Lagerkämpfen verpflichtet, deren Wirkung auf die Schulen fatal ist, wie man in Deutschland seit Jahrzehnten beobachten kann. Bei der Pflicht zur Rechenschaft z.B. durch Evaluation, die im Schulgesetz ausdrücklich hervorgehoben wird, geht es für die Schulen um die Überprüfung der erreichten Ziele, und zwar sowohl im Hinblick auf die Schülerleistungen als auch auf die Lehr- und Lernbedingungen, die Professionalität der Lehrkräfte und der Schulleitungen sowie auf das Schulklima. mehr

17.12.2004 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Strategische Ziele benannt

In einer Landtagsdebatte zu den Konsequenzen aus der zweiten PISA-Studie hat Kultusministerin Karin Wolff heute die Bedeutung der frühen Bildung herausgehoben und zwei strategische Ziele der Landesregierung für Hessens Schulen vorgestellt. Bis zum Ende der Legislaturperiode will Wolff erreichen, dass alle Kinder am Ende der zweiten Schulklasse altersgemäße Texte sinnerfassend lesen können und die Zahl derer, die die Schule ohne einen Abschluss verlassen, um ein Drittel verringert wird. Eine Diskussion über Schulstrukturen lehnte sie mit dem Hinweis ab, "nicht die Schulform, sondern die Qualität des Unterrichts ist maßgeblich für die Bildung". mehr

15.12.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

KiDZ - Kindergarten der Zukunft in Bayern

Eine innovative Form des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule will die Stiftung Bildungspakt Bayern erproben. Kinder sollen nicht - wie bisher - in der Regel automatisch zum Stichtag eingeschult werden, sondern wesentlich flexibler und damit alters- und begabungsgerechter. "KiDZ" - Kindergarten der Zukunft in Bayern ist ein gemeinsames Projekt der Stiftung Bildungspakt Bayern, des Bayerischen Kultusministeriums, des Bayerischen Sozialministeriums und der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. Es hat zum Ziel, während des regulären dreijährigen Kindergartenbesuches Schlüsselkompetenzen und zugleich den Lehrstoff der 1. Klasse zu vermitteln. Ein fließender Übergang vom "lernenden Spielen" zum "spielenden Lernen" wird ermöglicht. mehr

10.12.2004 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Schulische Begabtenförderung in den Ländern

Erfolgreiche Bildungssysteme machen es uns vor: Entscheidend für den Bildungserfolg ist die individuelle Förderung der einzelnen Kinder entsprechend ihrer Begabungen. mehr

10.12.2004 Pressemeldung Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) (bis 31.12.2007)

GEW: "Schulen sollen sich auf Weg zu integrativem System machen"

Als Konsequenz der Ergebnisse der neuen PISA-Studie hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Überwindung des gegliederten Schulsystems angemahnt. "Ohne einen Systemwechsel werden wir die doppelte Benachteiligung von Schülern aus sozial schwächeren Haushalten und Kindern aus Einwandererfamilien nicht ausgleichen können", sagte GEW-Schulexpertin Marianne Demmer am Dienstag in Frankfurt a.M.. Am System herumzuwerkeln, helfe nur bedingt viel weiter. mehr

07.12.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Pisa II: Initiative D21 fordert verstärkten Einsatz neuer Medien in der Bildung

Anlässlich der Veröffentlichung der PISA II Studie fordert der stellvertretende Vorsitzende der Initiative D21 und Vorsitzender der Geschäftsführung Microsoft Deutschland GmbH Jürgen Gallmann den verstärkten Einsatz von neuen Medien in der Schule sowie im vor- und außerschulischen Bereich. mehr

07.12.2004 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

Ein bisschen besser - aber längst nicht gut

(bikl) Deutschland dürfe sich mit einem nur mittelmäßigen Abschneiden beim weltweiten PISA-Schultest nicht zufrieden geben, erklärte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn heute in Berlin. Die Schüler bräuchten einen besseren Unterricht, bessere Betreuung und eine bessere individuelle Förderung. Höchstens im Mittelfeld sieht Bundesfamilienministerin Renate Schmidt Deutschland auch in den nächsten Jahren. Gegenüber dem Sender N24 erklärte sie, sie glaube nicht, dass Deutschland es in fünf Jahren im internationalen Vergleich unter die ersten zehn Länder schaffen könne. mehr

06.12.2004 Artikel