Individuelle Förderung

Senator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner zur Stundenzahl an den Integrierten Sekundarschulen:

Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner stellt in der Diskussion um die geplante Stundentafel der Integrierten Sekundarschule klar: "Durch die flexible Stundentafel kann auch an der Integrierten Sekundarschule mindestens die gleiche Anzahl von Stunden in Naturwissenschaften wie am Gymnasium unterrichtet werden." mehr

23.10.2009 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Projekt ´Flexible Grundschule´ – "Schullaufbahn individuell und flexibel gestalten"

"Die Startblöcke unserer Schülerinnen und Schüler stehen beim Eintritt in die Grundschule nicht alle nebeneinander an der Startlinie. Manche stehen bereits ein paar Meter weiter vor der Linie, andere ein paar Meter dahinter. Die Grundschule muss dies berücksichtigen und das erste schulische Angebot optimal an die Startposition des jeweiligen Kindes anpassen", betonte der Vorstandsvorsitzende des Bildungspaktes Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber heute anlässlich der Pressekonferenz ´Flexible Grundschule´. mehr

23.10.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Werkrealschule: Bildungspolitische Sackgasse

"Wie soll eine bildungspolitische Reform Erfolg haben, wenn alle pädagogischen Experten im Land das Konzept in Frage stellen? Für die Schülerinnen und Schüler gibt es keine einzige Stunde für zusätzliche Förderung und der Zusatzunterricht zur beruflichen Orientierung wird fehlende Schlüsselqualifikationen nicht ausgleichen können. Durch Aufteilung auf verschiedene Schulstandorte, Aufspaltung in Profile und neue Klassenzusammensetzungen in der 10. Klasse wird ausgerechnet den Schülerinnen und Schülern in der Hauptschule ihre stabile Bezugsgruppe weggenommen", sagte am Freitag (16.10.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

16.10.2009 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Grundschulreform muss schleunigst vom Tisch!

"Die Reform muss schleunigst vom Tisch. Sie ist kinderfeindlich und kontraproduktiv!" Mit diesen Worten hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, im Vorfeld der heutigen Aktuellen Stunde im Bayerischen Landtag zur umstrittenen Grundschulreform die Position seines Verbandes noch einmal klar gemacht. mehr

14.10.2009 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Die so genannte Schulstrukturdebatte und der Wahlkampf in NRW

Nicht erst seit dem Superwahljahr befinden sich viele Wähler in einem Dilemma. Votieren Sie aufgrund einer zentralen Wahlaussage, der sie persönlich eine hohe Relevanz beimessen, für eine bestimmte Partei, so können infolge der nach der Wahl getroffenen Koalitionsvereinbarungen dieselben Wähler mit Entscheidungen konfrontiert werden, die der Intention ihrer Wahlentscheidung diametral entgegen stehen. In der Bildungspolitik und besonders in der so genannten Schulstrukturdebatte wird die Gefahr einer nachträglichen Umdeutung und Verfälschung von intendierten Wählervoten besonders deutlich. Der vorliegende Beitrag möchte nicht nur die politisch Verantwortlichen für diese Problematik sensibilisieren. Zukünftig drohen landespolitische Koalitionsbildungen (Hamburg lässt grüßen!), deren Vereinbarungen zur Schulstruktur nicht mehrheitlich durch den Wählerwillen legitimiert sind. mehr

11.10.2009 Artikel

"LernFerien Nordrhein-Westfalen" starten

Am Montag beginnen die "LernFerien Nordrhein-Westfalen". 370 Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen erhalten in den Herbstferien passgenaue Angebote individueller Förderung. In zwölf Veranstaltungen werden jeweils 20 bis 40 Teilnehmer intensiv durch Fachkräfte aus der Jugendhilfe betreut. Die LernFerien richten sich in diesem Herbst an versetzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler sowie an Jugendliche, die sich für das Thema Berufsorientierung interessieren. mehr

11.10.2009 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

"Herr Pfaffmann, machen Sie die Augen auf"

Eine Weiterentwicklung des Bildungswesens nach den Grundsätzen von Qualität und Gerechtigkeit hat sich Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle zum Ziel gesetzt. Dazu hat er entsprechende Initiativen zur Weiterentwicklung z.B. der Hauptschule, Realschule und des Gymnasiums entwickelt, mit denen die Schüler auf die anschließende Berufsausbildung oder das Studium vorbereitet werden. Die Grundschule wird Minister Spaenle stärker an der individuellen Entwicklung des einzelnen Kindes ausrichten, so dass künftig Kinder über einen Zeitraum von drei und fünf Jahren die Grundschule besuchen können. "Jedes Kind braucht seinen eigenen Weg", lautet sein Grundsatz. Der von der SPD erhobene Vorwurf eines mangelnden Konzeptes weist der Minister nachdrücklich zurück. "Herr Pfaffmann, machen Sie die Augen auf und nehmen Sie die günstige Entwicklung unserer Schullandschaft zum Vorteil unserer jungen Menschen ideologiefrei wahr", wandte er sich an den bildungspolitischen Sprecher der SPD. mehr

07.10.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Pfaffmann: Bayerische CSU/FDP-Koalitionsregierung stürzt die Schulen in ein mittlerweile völlig unübersichtliches Chaos

"Was sind in Bayern Kabinettsbeschlüsse wert?", fragt der Vorsitzende des Bildungsausschusses im Landtag, der SPD-Bildungsexperte Hans-Ulrich Pfaffmann, und gibt auch gleich die Antwort: "Offenbar nichts", stellt Pfaffmann fest, denn am 3. März hatte das Kabinett Seehofer/Zeil im Rahmen der Einführung des neuen Übertrittsverfahrens von der Grundschule auf die weiterführenden Schulen beschlossen, die individuelle Förderung der Grundschüler in der 4. Klasse auszuweiten. "Um dem erhöhten Förderbedarf in der 4. Jahrgangsstufe gerecht" zu werden, sollten "Klassen mit mehr als 25 Schülern in einer Förderstunde geteilt werden (Bulletin aus dem Kabinett am 3. März 2009). mehr

07.10.2009 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

"Schulverbünde sichern möglichst viele Hauptschulstandorte möglichst lange"

"Die Schulverbünde von kleinen selbständigen Hauptschulen garantieren ein hochwertiges Bildungsangebot für Schülerinnen und Schüler in der Fläche und sichern möglichst viele Hauptschulstandorte möglichst lange", verwahrte sich Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle gegenüber der Kritik der Freien Wähler an der Weiterentwicklung der Hauptschule zur Mittelschule. mehr

07.10.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

GEW und VBE: "Bildungsrepublik verwirklichen. Jetzt in Bildung investieren!"

"Die Beschlüsse des Bildungsgipfels 2008 müssen endlich voll und ganz in Politik umgesetzt werden", fordern GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne und VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann aus Anlass des Weltlehrertages am 5. Oktober. "Wir rufen Bund und Länder auf, gerade jetzt in Bildung zu investieren und in gesamtstaatlicher Verantwortung die Voraussetzungen für die Bildungsrepublik Deutschland zu schaffen", heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE). Beide Organisationen sind Mitglied der Bildungsinternationale (BI), in der weltweit fast 30 Millionen im Bildungswesen Beschäftigte organisiert sind. mehr

02.10.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)