Individuelle Förderung

Grundschulkinder in Mathematik und Naturwissenschaften im internationalen Vergleich im oberen Leistungsdrittel

Deutschland hat sich im Jahre 2007 erstmalig an der internationalen Schulleistungsstudie TIMSS beteiligt, um die mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler am Ende der 4. Jahrgangsstufe der Grundschule zu untersuchen. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

GEW: Individuelle Förderung an allen Schularten ausbauen

"Warum soll das, was in der vierten Klasse funktioniert, in der fünften nicht möglich sein? Die IGLU-Studie zeigt wieder, dass die Schülerinnen und Schüler in der Grundschule weitgehend gute Leseleistungen erreichen, aber bei PISA schneiden die 15-Jährigen deutlich schlechter ab. Statt Sonntagsreden aus dem Kultusministerium brauchen wir endlich eine bessere individuelle Förderung an allen Schularten und einen Stopp der unsäglichen Aufteilung der Zehnjährigen. Viele Kinder erfahren dies als große Niederlage und verlieren die Motivation" sagte am Dienstag (09.12.) Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg. mehr

09.12.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Mecklenburg-Vorpommern im Ländervergleich in der Lesekompetenz insgesamt auf Platz 6

"Die Ergebnisse der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU 2006 bescheinigen den Kindern unseres Bundeslandes eine gute Lesekompetenz und damit den Lehrkräften eine gute Arbeit. Das heißt, die Anstrengungen zur Stärkung der Leseleistungen in den Grundschulen tragen Früchte", so die Reaktion von Kultusminister Henry Tesch zur aktuellen IGLU-Studie. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

Thüringen beim IGLU-Ländervergleich 2006 auf erstem Platz

Heute wurden die zentralen Ergebnisse des nationalen IGLU*)-Ländervergleichs (IGLU-E 2006) vorgestellt. Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) erklärt dazu: mehr

09.12.2008 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Die IGLU-Studie bestätigt: Die soziale Schere geht in Nordrhein-Westfalen wieder zusammen

Bei der im Jahr 2006 durchgeführten internationalen IGLU-Studie haben die Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen besser abgeschnitten als bei der letzten Vergleichsstudie fünf Jahre zuvor. Die Leseleistungen der getesteten Kinder liegen mit 543 Punkten um 12 Punkte höher. Damit liegt Nordrhein-Westfalen über dem Durchschnitt der OECD (537) sowie der EU (534) und auf Augenhöhe mit dem Bundesdurchschnitt (548). Insgesamt liegen die Ergebnisse aller Bundesländer auf einem hohen internationalen Niveau eng beieinander. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

HWK und VDR fordern individuelle Förderung und systematische Berufsorientierung in der Realschule plus

Der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) und die Handwerkskammern Rheinland-Pfalz haben sich bei einem Treffen in Mainz dafür eingesetzt, die künftige Realschule plus zu einer attraktiven Alternative zum Gymnasium werden zu lassen. Dazu sei eine individuelle Förderung und systematische Berufsorientierung erforderlich. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

GEW: "Schaulaufen der Bundesländer ist überflüssig - wir wollen Taten sehen!"

"Das Schaulaufen der Bundesländer mitsamt den Rankinglisten ist überflüssig: Die Leseleistungen der Grundschulkinder in Deutschland sind gut", sagte Marianne Demmer, Leiterin des Vorstandsbereichs Schule der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und stellvertretende Vorsitzende, mit Blick auf den IGLU-Bundesländervergleich, der heute in Berlin vorgestellt worden ist. Die Studie habe "keine neuen Erkenntnisse" gebracht. "Statt immer neuer Daten wollen wir endlich Taten sehen: mehr Mittel und Personal für die individuelle Förderung der Schüler und eine große Schulreform. Die frühe Aufteilung zehnjähriger Kinder in unterschiedliche Schulformen muss endlich aufhören. Die jungen Leute müssen bis zum Ende der Pflichtschulzeit miteinander und voneinander lernen können. Wie erfolgreich das sein kann, machen die Grundschulen vor!" mehr

09.12.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

In allen Ländern können Grundschülerinnen und Grundschüler beim Lesen im internationalen Vergleich sehr gut mithalten

Der vorgelegte Bericht zum IGLU-Ländervergleich informiert in Ergänzung zum internationalen Bericht vom Dezember 2007 über das Leseverständnis von Schülerinnen und Schülern an deutschen Grundschulen im Vergleich der 16 Länder und im internationalen Vergleich mit 45 Staaten. Darüber hinaus bietet der Ländervergleich unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedingungen in den Ländern empirisch abgesichertes Wissen über wichtige schulische, schulorganisatorische und unterrichtliche Merkmale. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Die Grundschule ist die beste Schule, die wir haben

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnen-verbandes (BLLV), Klaus Wenzel, sieht sich im relativ guten Abschneiden Zehnjähriger bei der internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU und beim internationalen TIMSS-Schultest in seiner Forderung nach einer deutlich längeren gemeinsamen Schulzeit bestätigt. "Die Grundschule ist die beste Schule, die wir haben. Ich verstehe nicht, warum wir damit nach nur vier Jahren aufhören und Kinder in ein Korsett zwingen, das den meisten von ihnen nicht passt." mehr

08.12.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Gesamtschule oder Gemeinschaftsschule?

(von Valentin Merkelbach) Der unaufhaltsame Aufstieg Sachsens im PISA-Ranking der 3.Ländervergleichsstudie 2006 wird die Debatte über eine Reduktion der Schulformen von vier oder drei auf zwei neue Nahrung geben (PISA 2006). Schon das gute Abschneiden von Sachsen in PISA 2003, aber auch das von Thüringen und Sachsen-Anhalt, hatte die Frage aufgeworfen, ob nicht ein zweigliedriges System mit Gymnasium und einer Zweitschule für die Leistungsschwächeren ein gangbarer Weg sein könnte, um aus dem Mittelmaß der deutschen Schule im internationalen Vergleich herauszukommen. Man könnte sich so auch die eskalierenden Probleme mit der Hauptschule vom Halse schaffen und vielleicht ließe sich sogar die Zahl derer vermindern, die nach wie vor und seit PISA 2000 mit neuen Argumenten eine Schule für alle Kinder vom 1. bis 10.Schuljahr fordern und dabei vor allem auf das PISA-Siegerland Finnland verweisen. mehr

05.12.2008 Artikel