PISA (Studie)

Wolff: "Bulmahn streut den Menschen Sand in die Augen"

In der Debatte um Konsequenzen aus PISA II hat Kultusministerin Karin Wolff Bundesministerin Edelgard Bulmahn aufgefordert, sie solle aufhören "den Menschen Sand in die Augen zu streuen". Die von Bulmahn geforderte Strukturreform würde die Leistungsfähigkeit der deutschen Schulen nicht erhöhen. "Einheitsschule heißt Egalisierung auf mittlerem Niveau. Das kann beileibe nicht die Antwort auf PISA sein", sagte Wolff. "Während die einen Systeme zerschlagen wollen, denken wir daran, wie wir Kindern bestmöglich helfen können - und zwar hier uns jetzt." mehr

07.12.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Lemke zu den Ergebnissen der PISA-Studie

Es war nicht zu erwarten, dass PISA II (Erhebung in 2003) für Deutschland große Leis-tungssteigerungen bringen würde. Die Maßnahmen zur Qualitätssteigerung, die seit PISA I auf den Weg gebracht wurden, brauchen mehrere Jahre, um sich in den Vergleichstests niederschlagen zu können. Das gilt insbesondere für die Qualitätsverbesserungen in und vor der Grundschule. mehr

07.12.2004 Pressemeldung Bremen Senatorin für Wissenschaft und Häfen

Bayerische Kultusministerin Hohlmeier weist Bulmahn-Kritik an gegliedertem Schulsystem scharf zurück

Die bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier wertet die Äußerungen von Bundesbildungsministerin Bulmahn als eine bewusste Missinterpretation der PISA-Studie. mehr

07.12.2004 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

GEW: "Schulen sollen sich auf Weg zu integrativem System machen"

Als Konsequenz der Ergebnisse der neuen PISA-Studie hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Überwindung des gegliederten Schulsystems angemahnt. "Ohne einen Systemwechsel werden wir die doppelte Benachteiligung von Schülern aus sozial schwächeren Haushalten und Kindern aus Einwandererfamilien nicht ausgleichen können", sagte GEW-Schulexpertin Marianne Demmer am Dienstag in Frankfurt a.M.. Am System herumzuwerkeln, helfe nur bedingt viel weiter. mehr

07.12.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Pisa II: Initiative D21 fordert verstärkten Einsatz neuer Medien in der Bildung

Anlässlich der Veröffentlichung der PISA II Studie fordert der stellvertretende Vorsitzende der Initiative D21 und Vorsitzender der Geschäftsführung Microsoft Deutschland GmbH Jürgen Gallmann den verstärkten Einsatz von neuen Medien in der Schule sowie im vor- und außerschulischen Bereich. mehr

07.12.2004 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

Kultusministerin Monika Hohlmeier: Deutschland hat bei PISA aufgeholt

Anlässlich der Vorabberichte zur neuen PISA-Studie hat Kultusministerin Monika Hohlmeier betont, dass es Deutschland als einem der wenigen Länder gelungen sei, in allen drei Kompetenzbereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Lesekompetenz aufzuholen. Im Vergleich zur PISA-Studie 2000 hätten sich die deutschen Länder in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften sogar signifikant verbessert. mehr

07.12.2004 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

DPhV zu PISA 2003: Fortschritte bei Förderung leistungsschwächerer Schüler

Die Ergebnisse der neuen PISA-Studie zeigen, dass die Gymnasien besonders bei der Förderung leistungsschwächerer Schüler Fortschritte verzeichnen, betonte der DPhV-Vorsitzende Heinz- Peter Meidinger in einem Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk. mehr

07.12.2004 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Wolff verlangt klares Bekenntnis zu einer integrationsfördernden Schulpolitik

Ein klares Bekenntnis zu einer integrationsfördernden deutschen Schulpolitik hat die hessische Kultusministerin Karin Wolff angesichts der vorab bekannt gewordenen Resultate der PISA II-Studie gefordert. "Wir müssen alles tun, damit zugewanderte Kinder nicht im Sprachbad einer fehlgeschlagenen Unverbindlichkeit ertrinken", sagte Wolff. mehr

07.12.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Ergebnisse der aktuellen PISA-Studie

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn sieht angesichts der deutschen Werte bei der jüngsten internationalen PISA-Studie die Schulreform noch auf einem langen Weg. "Der aktuelle Zustand unseres Bildungssystems kann niemanden ernsthaft zufrieden stellen", sagte sie am Dienstag in Berlin. mehr

07.12.2004 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

FiBS: PISA-Verbesserung sollte nicht überbewertet werden

Die Ergebnisse der heute vorgelegten PISA-Studie 2003 weisen für die deutschen Schüler zwar eine leichte Verbesserung gegenüber der letzten Untersuchung aus, doch sollte nicht übersehen werden, dass dies nur ein begrenzter Erfolg ist. Hervorzuheben ist zudem, dass selbst in kurzer Zeit deutliche Verbesserungen im Bildungswesen erzielt werden können, wie die Ergebnisse anderer Länder beweisen. Die Zielsetzung für die nächste PISA-Untersuchung 2006 sollte sich daran orientieren, konsequente Bildungsreformen und eine deutliche Verbesserung der deutschen Schülerleistungen anzustreben. mehr

07.12.2004 Pressemeldung FiBS - Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie