PISA (Studie)

PISA-Misere wegen mangelhafter Einwanderungspolitik

(bikl/ots) Der Leiter der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU, Wilfried Bos, macht in einem Interview mit der ZEIT unter anderem "30 Jahre verfehlte Einwanderungspolitik" für das schlechte Abschneiden Deutschlands bei der PISA-Studie verantwortlich. "Dafür zahlen wir jetzt den Preis", so der Hamburger Erziehungswissenschaftler. Die Sprachförderung von Einwandererkindern in deutschen Schulen sei noch immer unzureichend. mehr

04.01.2005 Artikel

Wolff stellt Institut für Qualitätsentwicklung vor / Bernd Schreier wird Direktor

Bildungsstandards umsetzen, Vergleichsarbeiten fortentwickeln, Schulleistungsstudien auswerten und Fortbildungsangebote akkreditieren sind die zentralen Aufgabenbereiche, mit denen das hessische Institut für Qualitätsentwicklung (IQ) die schulische Bildung in Hessen weiter verbessern soll. Das IQ wird am 1. Januar 2005 in Wiesbaden seine Arbeit aufnehmen. Kultusministerin Karin Wolff sieht darin "einen Richtungsentscheid für eine neue Qualität der Schulbildung und der Lehrerbildung in Hessen." Leiter des IQ wird Bernd Schreier, bis Jahresende 2004 Direktor des ThILLM (Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien). mehr

28.12.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Schule und neue Medien im Spiegel von PISA & Co

Das Erscheinen der PISA-2003-Studie nimmt der 2. Internationale Workshop von Schulen ans Netz e. V. zum Anlass, den Einsatz neuer Medien und ihren Beitrag zu Lernerfolg und -kultur im Spiegel verschiedener internationaler Vergleichsstudien zu betrachten. mehr

22.12.2004 Pressemeldung Schulen ans Netz e. V.

Mehr Entscheidungsfreiheit für Schulen soll Lernergebnisse der Schüler verbessern

Unter der Überschrift "Selbstverantwortung plus" steht ein neues Modellprojekt, mit dem Kultusministerin Karin Wolff ab 1. Januar 2005 eine erweiterte Selbstständigkeit von Schulen erproben will. Den Schulen wird mehr Entscheidungsfreiheit in organisatorischen, personellen und finanziellen Fragen gegeben. Erprobt wird "Selbstverantwortung plus" an zunächst 17 beruflichen Schulen. mehr

21.12.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Kultusministerin Hohlmeier reagiert mit Kritik auf starre Haltung der Bundesregierung in bildungspolitischen Fragen

Nach dem vorläufigen Scheitern der Föderalismusreform hat Kultusministerin Monika Hohlmeier mit Kritik auf die starre Haltung der Bundesregierung in bildungspolitischen Fragen reagiert. "Mit ihrer Fixierung auf einen schädlichen bildungspolitischen Zentralismus hat die Bundesregierung eine historische Reform verhindert. Es ist völlig unverständlich, dass sie sich gegen einen gesunden Wettbewerb der Länder um die besten bildungspolitischen Ideen und Konzepte stellt", sagte Hohlmeier. mehr

20.12.2004 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Ergebnisse der 308. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf ihrer 308. Plenarsitzung am Donnerstag in Bonn unter dem Vorsitz ihrer Präsidentin, Staatsministerin Doris Ahnen, insbesondere mit den Themen Bildungsstandards für den Mittleren Abschluss in den Fächern Biologie, Chemie und Physik sowie Standards für die Lehrerbildung befasst. mehr

16.12.2004 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Erdsiek-Rave im Landtag zu PISA 2003

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave sagte heute im Schleswig-Holsteinischen Landtag anlässlich der Debatte über die internationale Schulleistungsstudie PISA 2003: mehr

15.12.2004 Pressemeldung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung

Strategische Ziele benannt

In einer Landtagsdebatte zu den Konsequenzen aus der zweiten PISA-Studie hat Kultusministerin Karin Wolff heute die Bedeutung der frühen Bildung herausgehoben und zwei strategische Ziele der Landesregierung für Hessens Schulen vorgestellt. Bis zum Ende der Legislaturperiode will Wolff erreichen, dass alle Kinder am Ende der zweiten Schulklasse altersgemäße Texte sinnerfassend lesen können und die Zahl derer, die die Schule ohne einen Abschluss verlassen, um ein Drittel verringert wird. Eine Diskussion über Schulstrukturen lehnte sie mit dem Hinweis ab, "nicht die Schulform, sondern die Qualität des Unterrichts ist maßgeblich für die Bildung". mehr

15.12.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Unterricht trotz einem Meter Neuschnee

(bikl/wa) Alberta ist die westlichste Prärieprovinz Kanadas. Mit 661 000 qkm fast doppelt so groß wie Deutschland, leben hier allerdings nur etwa 3,1 Millionen Menschen. Die Hälfte des Landes besteht aus Wald, einzelne Dörfer liegen oft meilenweit auseinander. Für Naturliebhaber mag das ein Paradies sein, für Kinder, die zur Schule gehen müssen, nicht. mehr

14.12.2004 Artikel

Bundeselternrat, Bundesschülerkonferenz, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Wir veranstalten diese gemeinsame Pressekonferenz, weil wir ein Zeichen setzen wollen: Bildung gehört der gesamten Gesellschaft, alle tragen Verantwortung, niemand hat ein Monopol auf Bildung. Wir wenden uns deshalb gegen die partei- und machtpolitische Vereinnahmung von Bildung. Wir fordern Bund, Länder und Kommunen auf, Bildung als gemeinsame Aufgabe zu gestalten und sie nicht auf dem Altar des Föderalismus zu opfern. mehr

10.12.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft