Schulabschluss

Initiative "Du schaffst das" soll Schulabbrecherquote noch weiter senken

Kultusminister Jürgen Schreier, der Leiter der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland, Otto-Werner Schade, und das Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, Raimund Becker, haben heute (14.05.07) gemeinsam die Rahmenvereinbarungen für die Initiative "Du schaffst das!" unterzeichnet. "Damit haben wir ein neues Modell zur Verbesserung der Ausbildungs- und Berufschancen auf den Weg gebracht", sagte Kultusminister Jürgen Schreier anlässlich der Unterzeichung. "Jeder Schüler im Saarland soll die Chance auf einen Abschluss erhalten. Wir wollen niemanden zurücklassen und jeden Einzelnen stärken. Deshalb beginnt eine verstärkte Förderung bereits in Klassenstufe 7." mehr

14.05.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Anteil der Abgänger ohne Abschluss aus allgemeinbildenden Schulen sinkt im Jahr 2006 auf 6,3 Prozent

Im Jahr 2006 (also zum Ende des Schuljahres 2005/06) sind rund 125 000 Schüler von einer allgemeinbildenden Schule abgegangen. Wie das Statistische Landesamt feststellt, blieb der Realschulabschluss mit einem Anteil von 38,4 Prozent weiterhin die mit Abstand häufigste Abschlussart. 6 760 (14 Prozent, Vorjahr: 13 Prozent) der insgesamt 48 053 Abgänger mit Realschulabschluss konnten diesen Abschluss nach dem Besuch der 10. Klasse einer Hauptschule (Werkrealschule) erwerben. mehr

14.05.2007 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Abitur 2006 an allgemeinbildenden Gymnasien: Die Durchschnittsnote liegt bei 2,29

Nach den Osterferien beginnen an den allgemeinbildenden Gymnasien in Baden-Württemberg für rund 29 000 Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe die schriftlichen Prüfungen zum Abitur 2007. Dessen Durchschnittsnote ist für die Chancen der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt sowie auch für die Auswahlverfahren vieler Studiengänge an den Universitäten von hoher Bedeutung. Das Statistische Landesamt gibt daher als Orientierungsrahmen die Ergebnisse der Abiturprüfung 2006 bekannt. mehr

02.04.2007 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

© LDS NRW

NRW: Jungen häufiger ohne Hauptschulabschluss als Mädchen

Jungen beenden in NRW ihre Schulzeit häufiger ohne Hauptschulabschluss als Mädchen. Von den rund 108 000 Schülerinnen, die 2006 aus den allgemeinbildenden Schulen in NRW entlassen wurden, ging nach Mitteilung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik etwa jede zwanzigste (5,1 Prozent) ohne Schulabschluss ab. Bei den knapp 111 000 männlichen Schulabgängern war es dagegen fast jeder zwölfte (8,1 Prozent). Der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss ging gegenüber dem Vorjahr zurück (2005: Jungen 8,6 Prozent, Mädchen 5,2 Prozent). mehr

02.04.2007 Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

Ministerialdirigent Dr. Heinrich Berthold: "Gründung der Schule für Erwachsene Osthessen stärkt Angebot zum Nachholen von Schulabschlüssen, für Erwachsenenbildung und lebensbegleitendes Lernen"

"Durch die Gründung der Schule für Erwachsene Osthessen wird das Angebot zum Nachholen von Haupt- und Realschulabschluss oder Abitur, die Erwachsenenbildung und das lebensbegleitende Lernen im Raum Fulda und Bad Hersfeld gestärkt", erklärte heute Ministerialdirigent Dr. Heinrich Berthold, Abteilungsleiter im Hessischen Kultusministerium, bei der Gründungsfeier in Bad Hersfeld als Vertreter von Staatssekretär Joachim Jacobi. Osthessen nehme traditionell einen Spitzenplatz in der hessischen Bildungslandschaft ein, bei PISA-Tests, Mathematikwettbewerben und Landesprüfungen lägen die Schulen zwischen Rhön und Vogelsberg regelmäßig vorne: "Darauf ist man hier zu Recht stolz – und das erzeugt bei Lehrkräften und Schülern eine hohe Motivation, sich immer neu für gute Leistungen anzustrengen", sagte der Ministerialdirigent. mehr

10.03.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Partner des europäischen Bildungsprojektes EdGATE treffen sich in Schwerin

Wie kann die Zahl der Schüler ohne Abschluss verringert werden? Das ist Thema einer internationalen Tagung, die am 19. und 20. Februar 2007 in Schwerin im InterCityHotel stattfindet. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und das Landesinstitut für Schule und Ausbildung (L.I.S.A.) als Partner des Bildungsprojektes EdGATE erwarten dazu Bildungsexperten aus den beteiligten neun europäischen Staaten. mehr

16.02.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

Kein Jugendlicher darf ohne Abschluss bleiben

Die Landesregierung soll sich das Ziel setzen, dass bis 2011 kein Jugendlicher in Baden-Württemberg die Schule ohne Abschluss verlässt. Dies schlägt die Bildungsgewerkschaft GEW vor. "Auch wenn wir im Bundesvergleich gut abschneiden, darf kein Kind und kein Jugendlicher zurückbleiben. Mit einem Sofortprogramm für die Hauptschule hat die Landesregierung die Möglichkeit, die Chancen benachteiligter Jugendlicher schnell zu verbessern", sagte am Freitag (26.01.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

26.01.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Zentralabitur

Für Baden-Württemberg, Bayern und das Saarland ist es ein alter Hut, für Nordrhein-Westfalen Neuland: das Zentralabitur. In Süddeutschland hat das Zentralabitur bereits eine jahrzehntelange Tradition, und in den meisten neuen Bundesländern wurden die zentralen Abschlussprüfungen bald nach der Wende eingeführt. Mittlerweile ist das Zentralabitur in beinahe allen Bundesländern die Regel oder wird es bis spätestens 2008 sein. Lediglich Rheinland-Pfalz bleibt bei den dezentralen Prüfungen. mehr

23.01.2007 Artikel

Bildungsministerin Erdsiek-Rave: Die neue gymnasiale Oberstufe garantiert unseren Schülerinnen und Schülern die Konkurrenzfähigkeit

"Die Reform der Oberstufe ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Bildungsqualität und des Bildungsniveaus in Schleswig-Holstein", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave. Sie stellte heute (18. Januar) in Kiel die Details der Reform vor, die im Zusammenhang mit dem neuen Schulgesetz erarbeitet wird. "Mit dem Konzept der dreijährigen Profiloberstufe streben wir eine breite Grundbildung an, verbunden mit einer Stärkung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichs und der Fremdsprache. Die Schülerinnen und Schüler sollen in die Lage versetzt werden, die komplexen Aufgaben der modernen Gesellschaft zu bewältigen", so die Ministerin weiter. mehr

19.01.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

"Maßnahmen greifen"

"Die vielfältigen Bemühungen der letzten Jahre tragen Früchte: Während 2001 in Bayern noch 13.666 Schülerinnen und Schüler ohne Hauptschulabschluss die Schule verlassen hatten, war dies 2005 noch bei 10.878 Schülerinnen und Schülern der Fall. Das entspricht einem Rückgang von 20,4 Prozent in nur wenigen Jahren." Dies gab Kultusminister Siegfried Schneider heute in München bekannt. mehr

05.01.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus