Sprachstand

Brandenburg

Brandenburger Kitas erhalten mehr als zehn Millionen Euro

Brandenburgs Jugendminister Holger Rupprecht begrüßt den heutigen Start des Bundesprogramms "Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt Kitas Sprache & Integration". "Das Programm des Bundes ergänzt unsere bereits vorhandene kompensatorische Sprachförderung im Land – die Kitas können Kinder mit Sprachdefiziten aus sozial benachteiligten Familien künftig früher und gezielter fördern", so Rupprecht. "Nach dem Scheitern des Bildungsgipfels im Sommer wird der Bund mit diesem Programm endlich seiner Verantwortung gerecht, die Länder bei ihren bildungspolitischen Anstrengungen mehr zu unterstützen." Insgesamt werden in den kommenden vier Jahren mehr als zehn Millionen Euro in die Sprachförderung an 108 brandenburgischen Schwerpunkt-Kitas fließen. mehr

02.11.2010 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

© frühe-chancen.de
Frühkindliche Bildung

Bundesfamilienministerin Schröder startet Offensive Frühe Chancen

Die Bundesregierung will kleine Kinder mit sprachlichem Förderbedarf besser unterstützen. Mit der Initiative "Offensive Frühe Chancen", die heute startet, stellt der Bund von 2011 bis 2014 rund 400 Millionen Euro zur Verfügung, um bis zu 4.000 Einrichtungen - insbesondere in sozialen Brennpunkten - zu "Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration" auszubauen. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, stellt die Initiative heute gemeinsam mit der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Christine Haderthauer, und der Berliner Staatsekretärin für Bildung, Jugend und Familie, Claudia Zinke, in Berlin vor. mehr

02.11.2010 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Integration

Deutsche Sprache ist integratives Hauptelement für Bildungserfolg

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Realschullehrerverbandes, Jürgen Böhm, betonte nach den Diskussionen auf der 331. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz, dass das Beherrschen der deutschen Sprache den Hauptindikator für schulische Bildung darstellt. Die Grundvoraussetzung für den Bildungserfolg sei, die Sprache des Landes zu beherrschen, in dem man lebt. Böhm betonte, dass es nicht darum gehe, die Herkunftssprache der Jugendlichen zu unterdrücken oder zu verleugnen, denn ebenso wichtig sei es natürlich auch, die Sprache und Kultur der Eltern zu kennen und zu pflegen. Neben strukturellen und materiellen Voraussetzungen sei dabei vor allem die Bereitschaft der Migranten vonnöten, sich mit Kultur, Geschichte und Sprache Deutschlands intensiv auseinanderzusetzen und Deutsch als Verkehrssprache anzunehmen. Abschottung und die Schaffung von Parallelwelten vertieften die Probleme nur noch mehr, stellte Böhm klar. mehr

18.10.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Vorschulische Bildung

Staatssekretär Porwol: "Sprachförderung zahlt sich aus!"

In der Diskussion um Integration und Sprachförderung stellte der Staatssekretär im Niedersächsischen Kultusministerium, Dr. Stefan Porwol, klar: "Im Bereich der Sprachförderung besteht nach wie vor großer Handlungsbedarf. Die Anzahl der Kinder, bei denen bei der Schulanmeldung Sprachdefizite festgestellt werden, ist unverändert hoch. Daher müssen die bestehenden Sprachförderprogramme in Kindergarten und Schule gezielt weiterentwickelt werden." mehr

15.10.2010 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Aktuelle Diskussion

VBE fordert ehrliche Integrationsdebatte

"Der VBE fordert eine ehrliche und sachliche Debatte über die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund", erklärte VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann heute auf der öffentlichen Veranstaltung des VBE-Baden-Württemberg in Pforzheim. "Mangelhafte Deutschkenntnisse, schwache Schulleistungen oder Ausraster von jungen Menschen, die sich als Bildungsverlierer sehen, lassen sich nicht wie Ordnungswidrigkeiten per Strafzettel aus dem Weg schaffen", so Beckmann. "Wer dies dennoch wider besseren Wissens fordert, wie einige Interessenvertreter des Gymnasiums, die ihre Problemfälle in der Regel an Haupt- und Realschule weiterreichen, dem geht es um Schlagzeilen, nicht um Lösungen." mehr

15.10.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Gemeinsame Erklärung

"Integration als Chance"

Auf der heutigen Sitzung der Kultusministerkonferenz (KMK) erörterten die Länder unter Leitung von Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner mit Vertreterinnen und Vertretern von Migrantenverbänden den Stand der Umsetzung der gemeinsamen Erklärung vom 13.12.2007 "Integration als Chance - gemeinsam für mehr Chancengleichheit." Die Erklärung wurde von Bildungssenator Zöllner während seiner Amtszeit als Präsident der KMK im Jahr 2007 initiiert. Im Fokus der Gespräche lag die Selbstverpflichtungserklärung der Länder und Verbände über die "Aktive Zusammenarbeit von Elternhaus und Bildungseinrichtungen im Sozialraum" sowie Maßnahmen des Nationalen Integrationsplans zur Sprachförderung an Kindertagesstätten. mehr

15.10.2010 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Integration

Schulische Integration: Türkische Jugendliche hinken schulisch drei Jahre hinterher

In der Debatte um die schulische Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund fordert der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt "eine systematische, qualifizierte und ganz konsequente Sprach- und Leseförderung im Deutschen von klein auf." Für Schmidt ist das die Schlussfolgerung aus den spektakulären Befunden einer noch weitestgehend unbekannten PISA-Teiluntersuchung. In der Studie mit dem sperrigen Titel "Herkunftsbedingte Disparitäten im Bildungswesen" beschäftigen sich die PISA-Forscher eingehend mit dem mangelnden Schulerfolg von Schülern mit Migrationshintergrund. mehr

13.10.2010 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

© svr-migration.de
Integration

Bildung ist die wichtigste Integrationsbaustelle

(red/NOZ) Erstens würden Problemfälle verallgemeinert und zweitens rücke man eine bestimmte Gruppe, nämlich die Muslime, in den Vordergrund der Problemdiskussionen. So der Vorsitzende des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration, Professor Klaus J. Bade, in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) über Integrationsbaustellen und Fehler in der aktuellen Integrationsdebatte. mehr

27.09.2010 Artikel

Einschulung

Eltern gegen Verschulung der Kindheit

Die Landeselterninitiative für Bildung hat sich entschieden gegen eine generelle Einschulung mit fünf Jahren ausgesprochen, wie sie die [Saarwirtschaft](http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/themen/Saar-Wirtschaft-will-Schule-schon-fuer-Fuenfjaehrige;art2825,3432265) gefordert hat. Es sei ein Irrweg, mit jüngeren Schülern eine noch nie da gewesene Stofffülle zu bewältigen. Dies wäre das Gegenteil von dem, was aus PISA gefolgert werden müsse. mehr

23.09.2010 Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.