Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die sieben Bundesländer, die allgemeine Studiengebühren verhängt haben, aufgefordert, die entsprechenden Gesetze wieder einzukassieren. "Der bildungspolitische Schaden, den Studiengebühren anrichten, wird zunehmend deutlicher: Immer weniger junge Menschen, die ein Studium aufnehmen könnten, tun dies auch. Deutschland braucht in Zukunft aber deutlich mehr gut ausgebildete Akademikerinnen und Akademiker - und nicht weniger", sagte Andreas Keller, im GEW-Vorstand für Hochschule und Forschung verantwortlich, mit Blick auf die heutige Plenumssitzung des Bundestages. Er betonte, dass die GEW Studiengebühren ohne Wenn und Aber ablehne. Das Bezahlstudium widerspreche der Chancengleichheit beim Hochschulzugang. Es schrecke junge Menschen von einer Hochschulausbildung ab.
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10.04.2008
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft