Studiengebühren

GEW macht sich für gebührenfreies Erststudium stark

Für den Erhalt des gebührenfreien Erststudiums hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stark gemacht. "Wir brauchen mehr Akademiker. Schon jetzt kann Deutschland den Bedarf an hochqualifizierten Arbeitskräften wie Ingenieuren kaum decken", sagte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange am Dienstag in Frankfurt a.M. "Deshalb setzen wir auf den Ausbau des Stipendien- und Bafög-Systems. Außerdem müssen die Hochschulen für Studienbedingungen sorgen, die ein erfolgreiches Studium ermöglichen." mehr

25.01.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Weiter Mitgliederzuwachs bei der hessischen GEW:

Nicht nur der Unmut über politische Maßnahmen der hessischen Landesregierung wie das neue Schulgesetz, das neue Hochschulgesetz, Studiengebühren und den massiven Stellenabbau im Bildungssystem haben zu einer Steigerung der Mitgliederzahl für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen gesorgt. "Unsere konsequente Politik für bessere Arbeitsbedingungen im Bildungssystems und ein sozialeres Bildungswesen haben dazu geführt, dass sich heute 21 189 Menschen in der GEW Hessen engagieren", erklärte der Landesvorsitzende Jochen Nagel. mehr

24.01.2005 Pressemeldung GEW Hessen

Rürup: 500 Euro pro Semester können eine Hausnummer sein

(bikl / ZEIT) In der [ZEIT](http://www.zeit.de/2005/04/C-R\_9frup2) vom 20.01.05 setzt sich Bert Rürup dafür ein, nach einer Einführung von Studiengebühren jedem Studenten Kredite dafür anzubieten. Diese Darlehen sollten zu den üblichen Zinssätzen vergeben werden. "Insofern könnte sich die Kreditvergabe für private Banken lohnen", sagt er. "Der Staat müsste lediglich die Ausfallbürgschaft übernehmen", fügt er hinzu. Studenten aus armen Familien sollten aber weiterhin Stipendien erhalten. mehr

19.01.2005 Artikel

Minister Zöllner begrüßt Urteil des Verfassungsgerichtshofes zu Studiengebühren für Senioren: Qualifizierung für den Beruf steht beim Studium im Vordergrund

Der Minister für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, begrüßt das heute veröffentlichte Urteil des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz. Demnach bestätigten die Richter in Koblenz die Einführung von Studiengebühren für Senioren, die das 60. Lebensjahr vollendet haben und wiesen damit die Klage eines 64-jährigen Beschwerdeführers, der als ordentlicher Studierender an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz immatrikuliert ist, zurück. mehr

10.01.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Rheinland-Pfalz (bis 11/06)

Baby-PISA bestätigt: Deutschland spart falsch

"Deutschland fährt jetzt die Missernte dafür ein, dass frühkindliche und vorschulische Bildung und Erziehung als Kleinkinderkram abgetan wurden", kommentiert der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger die OECD-Studie "Starting strong". mehr

30.11.2004 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Weniger Studenten in Deutschland

(bikl/idw) Fast 54 000 oder 3% weniger Studierende als im Vorjahr wurden jetzt an den Hochschulen in Deutschland gezählt. Insgesamt, so berichtet das Statistische Bundesamt, sind 1,966 Mill. Studierende an den deutschen Hochschulen eingeschrieben. mehr

29.11.2004 Artikel

Studiengebührenverbot und verfasste Studierendenschaft auf dem Prüfstand

Die verfassungsrechtlichen Bedenken gegen das vom Bund beschlossene Verbot von Studiengebühren und die zwingende Einführung der verfassten Studierendenschaft hat Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel anlässlich der mündlichen Verhandlung im Normenkontrollverfahren gegen das Sechste Änderungsgesetz zum Hochschulrahmengesetz vor dem Bundesverfassungsgericht am Dienstag in Karlsruhe betont. Nach der Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Fünften Änderungsgesetz zum Hochschulrahmengesetz ("Urteil zur Juniorprofessur" vom 27.7.2004) habe der Bund keine Kompetenz, den Ländern das Verbot von Studiengebühren oder die Einführung der verfassten Studierendenschaft vorzuschreiben. mehr

09.11.2004 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Studiengebühren verschärfen soziale Selektion"

(bikl) Nur 8 von 100 Kindern aus ärmeren Haushalten nehmen heute ein Studium auf. Studiengebühren könnten diese soziale Selektion noch verschärfen, erklärte heute das Deutsche Studentenwerk anlässlich der mündlichen Anhörung zur sechsten Novelle des Hochschulrahmengesetzes in Karlsruhe. Dort geht es um die Frage, ob die Bundesregierung in dem Gesetz weiterhin die Studiengebührenfreiheit bundesweit vorschreiben darf. Sechs Bundesländer hatten dagegen im Mai 2003 Klage eingereicht. mehr

09.11.2004 Artikel

Prozessbeginn in Karlsruhe in Sachen Studiengebühren

Vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe beginnt heute das Verfahren gegen ein bundesweites Verbot von Studiengebühren. Das Saarland und fünf weitere Bundesländer sehen in dem Gebührenverbot im Hochschulrahmengesetz einen ungerechtfertigten Zugriff des Bundes in Länderhoheit. mehr

09.11.2004 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Sachsen-Anhalt fordert Länderzuständigkeit für Studiengebühren

Vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wird heute über das Normenkontrollverfahren der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt gegen das 6. HRGÄndG verhandelt. Streitpunkt ist, dass in der 6. HRG -Änderungsnovelle die Studiengebührenfreiheit für ein Studium bis zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss sowie für konsekutive Studiengänge, die zu einem weiteren berufsqualifizierenden Abschluss führen, festgeschrieben sind. mehr

09.11.2004 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt