Teilzeit

GEW: "Erzieherinnen endlich besser bezahlen!"

Für eine deutlich bessere Bezahlung der Erzieherinnen hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stark gemacht. In der anstehenden Tarifrunde müssten die Erzieherinnen höher eingruppiert werden als geplant. "Bei kaum einer anderen Berufsgruppe klaffen gesellschaftliche Erwartungen an das Arbeitsergebnis und Bezahlung so weit auseinander wie bei den Erzieherinnen. Der gesellschaftliche Anspruch an die Arbeit, die Erzieherinnen und Erzieher leisten sollen, ist in den vergangenen Jahren etwa bei der individuellen Sprachförderung gewaltig gewachsen. Der Verdienst der Erzieherinnen hat mit den steigenden Berufsanforderungen nicht Schritt gehalten. Im Gegenteil: Die ohnehin schlecht bezahlte Berufsgruppe ist mit der Umstellung auf das neue Tarifvertragssystem noch weiter abgehängt worden", sagte das für Jugendhilfe und Sozialarbeit verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Norbert Hocke am Mittwoch während einer Pressekonferenz in Berlin. mehr

11.07.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

GEW Landeshauptausschuss setzt Mitgliedervotum um

Das höchste Beschlussgremium der GEW Sachsen-Anhalt zwischen den Gewerkschaftstagen, der Landeshauptausschuss, hat heute in den späten Nachmittagsstunden die Kündigung des Tarifvertrages zur Arbeitsplatzsicherung an den allgemeinbildenden Schulen des Landes Sachsen-Anhalt beschlossen. Er setzte damit das Mitgliedervotum aus der vergangenen Woche um. 90 Prozent hatten in einer Mitgliederbefragung für die Kündigung gestimmt. Die Kündigung wird aufgrund der einjährigen Kündigungsfrist zum 1. August 2008 wirksam. mehr

10.07.2007 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Berufliche Schulen in Baden-Württemberg auf dem Weg in die operative Eigenständigkeit

Die beruflichen Schulen des Landes nehmen eine Spitzenstellung in Deutschland ein. Eine Vergleichsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln setzt die berufliche Bildung in Baden-Württemberg zum wiederholten Male beim bundesweiten Ranking auf Platz 1. Ausschlaggebend dafür sind die enge Kooperation zwischen beruflichen Schulen und Wirtschaft sowie die vorbildhafte Durchlässigkeit des beruflichen Schulwesens. Um diese Spitzenstellung weiter auszubauen, entwickeln die beruflichen Schulen ihre Qualitätsprozesse nach dem Konzept "Operativ Eigenständige Schule" (OES) weiter. Am Freitag (6. Juli 2007) fand dazu in der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung die Auftaktveranstaltung für die ersten 69 beruflichen Schulen statt, die in die systematische Qualitätsentwicklung einsteigen. mehr

06.07.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Absolute Mehrheit gegen Fortsetzung des Lehrertarifvertrages zu alten Bedingungen

"Eine absolute Mehrheit der stimmberechtigten GEW-Mitglieder hat gegen die Fortsetzung des Lehrertarifvertrages zu den alten Bedingungen gestimmt", sagte die Tarifchefin der GEW Sachsen-Anhalt, Eva Gerth, heute vor der Landespressekonferenz. "Mit genau 90 Prozent sind die GEW-Mitglieder der Empfehlung des Landesvorstandes gefolgt, den Tarifvertrag unter den jetzt geltenden Regelungen nicht weiter fortzusetzen." Der Landeshauptausschuss der GEW Sachsen-Anhalt werde sich mit diesem eindeutigen Votum am 10. Juli 2007 beschäftigen und weitere Schritte einleiten. Die absehbare Konsequenz sei, dass ab dem Schuljahr 2008/09 wieder für alle Lehrkräfte des Landes Anspruch auf die volle Arbeitszeit und damit auf volle Gehälter bestehe. Nach 15 Jahren in verschiedenen Teilzeitmodellen wäre das ein Schritt zur Normalität. mehr

06.07.2007 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Neuer Master-Studiengang "International Pharmacoeconomics and Health Economics" in Idstein

(bikl.de/idw) Längst ist es kein Geheimnis mehr: Die Erwartungen der Kunden im Pharma- und Gesundheitsmarkt haben sich drastisch geändert. Der moderne Patient tritt dem Gesundheitssystem mehr denn je als Partner gegenüber und formuliert klar sein Bedürfnis nach umfassender Information und seinen Anspruch auf Qualität. mehr

06.07.2007 Artikel

Meister-BAföG 2006: 136.000 Geförderte in Deutschland

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von "Meister-BAföG" im vergangenen Jahr um 3,5% abgenommen. 2006 erhielten in Deutschland rund 136.000 Personen "Meister-BAföG" - Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz. 32% der Geförderten waren Frauen. Ihre Zahl ging gegenüber 2005 um 4% auf 43.000 zurück. Daneben wurden im Jahr 2006 mit 92.000 Männern rund 3% weniger gefördert als im Jahr 2005. An Förderleistungen wurden insgesamt rund 369 Millionen Euro bewilligt. mehr

03.07.2007 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Deutsches Studentenwerk (DSW): Ein Viertel der Studierenden faktisch im Teilzeit-Studium

Ein Viertel aller Studierenden in Deutschland studiert faktisch in Teilzeit. Darauf macht das Deutsche Studentenwerk (DSW) aufmerksam, in dessen jüngster Sozialerhebung das durchschnittliche studentische Zeitbudget ermittelt wurde. Danach wenden Studierende im Erststudium im Schnitt 34 Stunden die Woche fürs Studium sowie weitere sieben Stunden für den Nebenjob auf; die 41-Stunden-Woche ist für heutige Studierende also die Regel. "De facto praktiziert ein Viertel der Studierenden ein Teilzeitstudium", erläuterte DSW-Vizepräsident Prof. Dr. Hans Lilie heute zur Eröffnung einer Konferenz zum Thema "Kultur im Studium" in Kiel. "Allerdings erlauben nur 2,5% der grundständigen Studiengänge in Deutschland formal überhaupt ein solches Teilzeitstudium", so Lilie weiter. Er befürchtet, dass viele Studierende Zeitkonflikte haben, um Studium und Nebenjob vereinbaren zu können, und dass darunter die Bereitschaft zu gesellschaftlichem Engagement oder kultureller Betätigung leiden könnte. "Bleibt den Studierenden überhaupt noch Zeit für Kultur, bleibt ihnen Zeit für Hochschulpolitik?", fragte Lilie in Kiel. mehr

27.06.2007 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Modellprojekt "Mehr Selbstständigkeit für Schulen" belegt: Stärkung der Einzelschule führt zu mehr Qualität

Das Bildungsministerium und die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern ziehen eine positive Bilanz des Modellprojekts "Mehr Selbstständigkeit für Schulen". Die Selbstständigkeit verbessert Unterrichtsqualität, erhöht die Arbeitszufriedenheit der Lehrer und steigert ihre Leistungsbereitschaft, das sind einige der Ergebnisse aus dem Modellvorhaben, das drei Jahre lang an 20 Schulen des Landes durchgeführt wurde. mehr

27.06.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

GEW für solidarische Alterssicherung und Ausbau der Pflegeleistungen

Für eine zukunftsfähige solidarische Alterssicherung und den Ausbau der Leistungen der Pflegeversicherung hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) heute in Halle stark gemacht. "Wer ein Leben lang gearbeitet, ja oft geschuftet hat, hat das Recht auf eine Rente oder Pension, die einen sorgenfreien Ruhestand ermöglicht", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne während des Senioren-Tages seiner Organisation, der unter dem Motto "Gesellschaft mitgestalten – Verantwortung übernehmen" steht. mehr

27.06.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

"Studium plus Familie" - Teilzeitstudium Informatik

Entlastung für studierende Eltern: Das neue Teilzeitstudium im Fachbereich Informatik der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, Sankt Augustin, ist auf die Bedürfnisse von Eltern mit betreuungsbedürftigen Kindern zugeschnitten. mehr

11.06.2007 Artikel