Was der Deutsche Hochschulverband will
Der Deutsche Hochschulverband, 1950 in Fortführung des 1936 aufgelösten Verbandes der deutschen Hochschulen neugegründet, tritt für eine unparteiische Wissenschaft in einem freiheitlichen Rechtsstaat ein. Ihre grundlegenden Prinzipien sind die Freiheit und die Unteilbarkeit von Forschung und Lehre.
Der Deutsche Hochschulverband ist Mitgestalter der Hochschul- und Bildungspolitik in Deutschland. Er vertritt die hochschulpolitischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen der Hochschullehrer gegenüber Staat und Gesellschaft. Seine besondere Sorge gilt dem wissenschaftlichen Nachwuchs.
Die Arbeit des Deutschen Hochschulverbandes dient sowohl dem Hochschullehrerberuf insgesamt als auch den Interessen des einzelnen Mitgliedes. Der DHV verfolgt mit Stellungnahmen und Vorschlägen die Maßnahmen der Gesetzgebung und Verwaltung.
Der Deutsche Hochschulverband ist die umfassende Service- und Informationseinrichtung für die deutschen Universitätslehrer und den wissenschaftlichen Nachwuchs.
www.hochschulverband.de/
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hält die Karrieremöglichkeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland für international zweitklassig. "Einzelne Gegenbeispiele, gezielte Fördermaßnahmen, z. B. das Emmy-Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft, haben an der grundsätzlichen Problematik ebenso wenig geändert wie Exzellenzinitiative und Hochschulpakt" erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen.
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11.03.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Angesichts unzulänglicher öffentlicher Mittel müssen sich Hochschulen neue Einnahmequellen erschließen. Private Zuwendungen in bislang unbekannter Größenordnung an Universitäten haben Fundraising-Aktivitäten in das Blickfeld aller Hochschulen gerückt. Fundraising erweist sich jedoch als eine Wissenschaft für sich. Was unterscheidet es beispielsweise von der klassischen Drittmittelwerbung? Wie kann eine Hochschule ein erfolgreiches Fundraising aufbauen? Welche Techniken und Instrumente sind dafür erforderlich, und wie werden sie eingesetzt? Antworten auf diese und ähnliche Fragen liefert DHV-Funds-Consult. Mit seinem neuen Beratungsangebot erweitert der Deutsche Hochschulverband seine Servicepalette um eine Fundraising-Komponente.
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14.02.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
An deutschen Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen hat sich im Jahr 2006 die Zahl der Professuren gegenüber dem Vorjahr abermals verringert: Statt 23.475 gibt es nur noch 23.361 Stellen. Das ist ein Jahresverlust von 114 Professuren. Dies geht aus aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes hervor, die die Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrer Dezember-Ausgabe als "Universitätsbarometer 2007" veröffentlicht.
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29.11.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Professor Dr. Werner Franke, Leiter der Abteilung für Zellbiologie am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, ist diesjähriger "Hochschullehrer des Jahres". Im Rahmen eines Festaktes am 2. November 2007 im Palais Schaumburg nahm er aus den Händen des Präsidenten des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen, die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung entgegen. Laudatorin war die frühere DDR-Sprinterin in der 4x100-Meter-Staffel und Nebenklägerin im Berliner Hauptprozess um das DDRStaatsdoping, Ines Geipel, die Schriftstellerin und Professorin an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" ist.
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05.11.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Gebannt blickt die scientific community am 19. Oktober 2007 nach Bonn. Dann wird die Öffentlichkeit erfahren, welche Universitäten nach der zweiten Runde der Exzellenzinitiative zur Elite gehören. Nach der Vorauswahl vom 12. Januar 2007 können sich die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, die Ruhr-Universität Bochum, die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die Georg-August-Universität Göttingen, die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, die Universität Konstanz, die Freie Universität Berlin und die Humboldt-Universität Berlin Hoffnungen auf die begehrte Auszeichnung machen.
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16.10.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Professor Dr. Werner Franke, Leiter der Abteilung für Zellbiologie am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, wird in diesem Jahr mit der Auszeichnung "Hochschullehrer des Jahres" geehrt.
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04.10.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Professorenverbände der Schweiz, Österreichs und Deutschlands haben anlässlich eines Treffens am 27./28. September 2007 in Basel an die Hochschulpolitiker ihrer Länder appelliert, die Wettbewerbsfähigkeit von Forschung und Lehre an den Universitäten sicherzustellen. Im Wettbewerb um Spitzenkräfte unter Lehrenden und Lernenden drohe die Gefahr, dass die Universitäten gegenüber der internationalen Konkurrenz zurückfielen, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der Vereinigung der Schweizerischen Hochschuldozierenden (VSH), des Österreichischen Universitätsprofessorenverbandes (UPV) und des Deutschen Hochschulverbandes (DHV). Die aktuellen Vergleichszahlen der OECD zu Bildungsausgaben in den Industrieländern zeigten, dass höhere Ausgaben, gerade auch für die Hochschulen, getätigt werden müssen. Um möglichst vielen jungen Menschen ein Hochschulstudium anbieten zu können, seien die Universitäten auf eine angemessene Sach- und Personalausstattung angewiesen. Ohne zusätzliche Investitionen in Forschung und Lehre blieben die von der Politik vorgegebenen Ziele, darunter die Erhöhung der Absolventenquote und die Umsetzung des Bologna-Prozesses, unerreichbar.
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01.10.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die zu lange Zeitspanne von der Ausschreibung bis zur Besetzung der Professur bleibt nach wie vor das größte Manko von Berufungsverfahren in Deutschland, auch wenn diese inzwischen zumeist in den Händen der Hochschulen liegen. Nur 30 Prozent der Verfahren werden innerhalb eines Jahres abgeschlossen. Von der Bewerbung bis zum Dienstantritt verstrichen in 36 Prozent der Fälle sogar über 18 Monate.
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27.09.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Schere bei der durchschnittlichen Professorenbesoldung zwischen den Ländern klafft weiter auseinander: Hessen verzeichnet im Jahr 2007 mit 82.500 Euro das bundesweit höchste, Schleswig-Holstein mit 65.902 das niedrigste Durchschnittseinkommen für Universitätsprofessoren. Die Unterschiede zwischen den Ländern belaufen sich damit auf bis zu 16.600 Euro. Das geht aus einem Besoldungsranking hervor, das die Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrer September-Ausgabe auf der Grundlage eines Berichts für das Berliner Abgeordnetenhaus veröffentlicht.
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30.08.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Im Zeitraum von 1995 bis 2005 haben die 16 Bundesländer in den Sprach- und Kulturwissenschaften 663 Professorenstellen nicht wiederbesetzt und damit eingespart – ein Rückgang von 11,6%. Dies ergibt sich aus einer vom Deutschen Hochschulverband vorgestellten Auswertung der amtlichen Erhebung des Statistischen Bundesamtes.
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20.08.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung