Deutscher Hochschulverband (DHV) RSS-Feed

Was der Deutsche Hochschulverband will

Der Deutsche Hochschulverband, 1950 in Fortführung des 1936 aufgelösten Verbandes der deutschen Hochschulen neugegründet, tritt für eine unparteiische Wissenschaft in einem freiheitlichen Rechtsstaat ein. Ihre grundlegenden Prinzipien sind die Freiheit und die Unteilbarkeit von Forschung und Lehre.

Der Deutsche Hochschulverband ist Mitgestalter der Hochschul- und Bildungspolitik in Deutschland. Er vertritt die hochschulpolitischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen der Hochschullehrer gegenüber Staat und Gesellschaft. Seine besondere Sorge gilt dem wissenschaftlichen Nachwuchs.

Die Arbeit des Deutschen Hochschulverbandes dient sowohl dem Hochschullehrerberuf insgesamt als auch den Interessen des einzelnen Mitgliedes. Der DHV verfolgt mit Stellungnahmen und Vorschlägen die Maßnahmen der Gesetzgebung und Verwaltung.

Der Deutsche Hochschulverband ist die umfassende Service- und Informationseinrichtung für die deutschen Universitätslehrer und den wissenschaftlichen Nachwuchs.

www.hochschulverband.de/

Meldungen

Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin in Sorge um die Zukunft der Hochschulmedizin

Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin warnt vor einem "Kaputtsparen" der deutschen Hochschulmedizin. Die derzeitigen Kürzungen dürften nicht zu einer flächendeckenden Auszehrung universitärer Exzellenz im Bereich der Medizin führen, heißt es in einer Resolution, die sechs Institutionen gemeinsam verabschiedet haben. Zu den Besonderheiten der deutschen Hochschulmedizin gehöre, dass sie Krankenversorgung auf höchstem wissenschaftlichem Niveau betreibe, insbesondere aber Studierende der Medizin zu Ärztinnen und Ärzten ausbilde. Forschung und Lehre stünden im Mittelpunkt der universitären Medizin und dürften nicht dem Primat der Krankenversorgung untergeordnet werden. mehr

03.07.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Hochschulpakt: HRK und DHV fordern mehr Investitionen von Ländern und Bund

Vor der Unterzeichnung des Hochschulpaktes durch die Regierungschefs von Bund und Ländern am 14. Juni 2007 in Berlin fordern die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Deutsche Hochschulverband (DHV), die bisherigen finanziellen Zusagen deutlich aufzustocken. "Die Notwendigkeit, die Studienkapazitäten zu erhöhen, wurde erkannt, das bisher dafür in Aussicht gestellte Finanzvolumen ist jedoch deutlich zu gering", erklärten die Präsidentin der HRK, Professor Dr. Margret Wintermantel, und der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen heute in Bonn. "Die tatsächlichen Studienplatzkosten liegen laut Statistischem Bundesamt bei durchschnittlich 7.300 Euro pro Jahr. Bei den Planungen für den Hochschulpakt wurden nur 5.500 Euro zugrunde gelegt. Nun sind es faktisch nur noch 4.260 Euro pro Studienplatz im Jahr, weil rund 127 Millionen Euro für die neuen Bundesländer und die Stadtstaaten zum Erhalt ihres Studienplatzangebotes aus dem Bundesanteil herausgeschnitten wurden und sich der Länderanteil entsprechend verringert. Damit ist klar, dass ein Ausbau des Studienangebots zu Lasten der Qualität bewusst in Kauf genommen wird", betonten Wintermantel und Kempen. mehr

11.06.2007 Pressemeldung

Deutscher Hochschulverband: Aus Studiengebühren neue Professuren finanzieren

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) verlangt, Studiengebühren zur Finanzierung zusätzlicher Professuren einzusetzen. "Zusätzliche Stellen für Tutoren und Lehrbeauftragte sind gut und wichtig, aber ohne zusätzliche Professorenstellen bleibt das Stückwerk. Mit dem derzeitigen zahlenmäßigen Verhältnis von Studierenden pro Professor von 60:1 sind wir international schon lange nicht mehr konkurrenzfähig", erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen. mehr

23.04.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wer wird "Hochschullehrer des Jahres"?

Der Deutsche Hochschulverband (DHV), die Berufsvertretung der Universitätsprofessoren und des wissenschaftlichen Nachwuchses, sucht den oder die "Hochschullehrer/-in des Jahres". Mit dem Preisgeld von 5.000 Euro wird diejenige Hochschullehrerin oder derjenige Hochschullehrer ausgezeichnet, die oder der durch außergewöhnliches Engagement in herausragender Weise das Ansehen des Berufsstandes in der Öffentlichkeit gefördert hat. Es besteht dabei keine Beschränkung, in welcher Art und Weise dies gelungen ist. Der DHV-Preis wird zum zweiten Mal vergeben. Der Preis wird vom DHV mit freundlicher Unterstützung des Zeitverlages Gerd Bucerius GmbH & Co.KG verliehen. mehr

29.03.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Exzellenz in der universitären Lehre ohne "Lehrprofessur"

Nach Auffassung des Deutschen Hochschulverbands (DHV) sollen Leistungen in Forschung und in universitärer Lehre künftig gleichberechtigt in die Beurteilung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit eines Hochschullehrers, einer Fakultät oder einer Universität einfließen. "Universitäre Forschung und universitäre Lehre sind zwei Seiten einer Medaille" erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. mehr

21.03.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

DHV-Ministerranking: Olbertz vor Zöllner

Sachsen-Anhalt hat den besten Wissenschaftsminister. Die hochschul- und wissenschaftspolitischen Leistungen von Jan-Hendrik Olbertz (parteilos) wurden im aktuellen Ministerranking des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) mit einer Durchschnittsnote von 2,6 (im Vorjahr: 3,3) bewertet. Knapp dahinter folgen der Sieger der beiden Vorjahre, Jürgen Zöllner (Rheinland-Pfalz, SPD, 2,7/Vorjahr: 2,3), und Dietrich Austermann (Schleswig-Holstein, CDU, 2,8/Vorjahr: 4,5). mehr

21.03.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Deutscher Hochschulverband will die seit 1995 eingesparten 1.500 Professuren zurück

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) sieht das Hochschulsystem in Deutschland an einem historischen Wendepunkt. "Aus dem ursprünglich angekündigten Hochschulpakt 2020 ist nur ein Hochschulpakt 2010 geworden", erklärte DHV-Präsident Professor Dr. Bernhard Kempen. "Unklar bleibt, wie mit dem bislang präsentierten Tableau der insbesondere ab 2011 einsetzende und bis 2020 anhaltende Anstieg der Studierendenzahlen von 2,0 auf bis zu 2,7 Millionen aufgefangen werden kann. Mit den im Hochschulpakt veranschlagten Kosten lassen sich insbesondere keine Studienplätze in den Fächern finanzieren, für deren Absolventen auf dem Arbeitsmarkt eine besonders große Nachfrage besteht." mehr

21.03.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Kempen: "Schluss mit der Akkreditierungsbürokratie"

Der Deutsche Hochschulverband plädiert für eine grundlegende Änderung des gegenwärtigen Akkreditierungsverfahrens. Die Bundesländer sollten sich an dem Vorbild anderer europäischer Länder, wie zum Beispiel Großbritannien, orientieren und auf die sogenannte Programm-Akkreditierung, wonach jeder neue Studiengang einer Prüfung durch eine Akkreditierungsagentur unterworfen wird, vollständig verzichten. "Die Programm-Akkreditierung ist nicht länger tragbar", erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen. "Das Verfahren ist teuer, bürokratisch, langsam, ineffizient, rechtlich zweifelhaft und autonomiefeindlich. Durch die Notwendigkeit einer regelmäßigen sogenannten Re-Akkreditierung wird dieser Missstand zu einem Dauerzustand." mehr

21.03.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Hochschulpakt 2020

Resolution des 57. Hochschulverbandstages in Bremen mehr

21.03.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

W-Besoldung muss fortentwickelt werden

Das 2002 eingeführte Besoldungssystem W für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leidet nach Auffassung des Deutschen Hochschulverbands (DHV) an erheblichen Defiziten. mehr

21.03.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

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