Was der Deutsche Hochschulverband will
Der Deutsche Hochschulverband, 1950 in Fortführung des 1936 aufgelösten Verbandes der deutschen Hochschulen neugegründet, tritt für eine unparteiische Wissenschaft in einem freiheitlichen Rechtsstaat ein. Ihre grundlegenden Prinzipien sind die Freiheit und die Unteilbarkeit von Forschung und Lehre.
Der Deutsche Hochschulverband ist Mitgestalter der Hochschul- und Bildungspolitik in Deutschland. Er vertritt die hochschulpolitischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen der Hochschullehrer gegenüber Staat und Gesellschaft. Seine besondere Sorge gilt dem wissenschaftlichen Nachwuchs.
Die Arbeit des Deutschen Hochschulverbandes dient sowohl dem Hochschullehrerberuf insgesamt als auch den Interessen des einzelnen Mitgliedes. Der DHV verfolgt mit Stellungnahmen und Vorschlägen die Maßnahmen der Gesetzgebung und Verwaltung.
Der Deutsche Hochschulverband ist die umfassende Service- und Informationseinrichtung für die deutschen Universitätslehrer und den wissenschaftlichen Nachwuchs.
www.hochschulverband.de/
Die Professorenverbände Österreichs, der Schweiz und Deutschlands haben die Hochschulpolitiker ihrer Länder dazu aufgefordert, die Attraktivität der Universität für Studierende und Professoren deutlich zu erhöhen. Im internationalen Wettbewerb um die klügsten Köpfe unter Lehrenden und Lernenden dürften die Universitäten nicht dem Risiko ausgesetzt werden, ins Hintertreffen zu geraten, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung des österreichischen Universitätsprofessorenverbandes (UPV), der Vereinigung Schweizer Hochschuldozenten (VSHD) und des Deutschen Hochschulverbandes (DHV). Künftig sei – wie auch Vergleichszahlen der OECD deutlich machen – noch mehr in Wissenschaft und Forschung zu investieren als bisher, wenn man die selbstgesteckten hochschul- und wissenschaftspolitischen Ziele – wie etwa die Erhöhung der Absolventenquoten, die Umsetzung des Bologna-Prozesses – erreichen und im internationalen Wettbewerb bestehen wolle.
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15.05.2006
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Die Hochschulen drohen in den nächsten fünf bis zehn Jahren zu ersticken. Sie bedürfen dringend staatlicher Hilfe", erklärte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, der Kölner Völkerrechtler Professor Dr. Bernhard Kempen. Die derzeitige Lage der Hochschulen sei durch folgende Faktoren gekennzeichnet: Nahezu 50 Prozent aller Studiengänge seien zulassungsbeschränkt – mit zunehmender Tendenz. In den nächsten Jahren seien zusätzlich mindestens eine halbe Million Studierende zu erwarten. Hinzu komme, daß ein doppelter Abiturjahrgang in die Hochschulen dränge. Gleichzeitig würden durch die Umgestaltung auf Bachelor-/Masterstudiengänge zusätzliche Ressourcen in Anspruch genommen. "Wenn nichts Durchgreifendes passiert, saufen die Hochschulen in den nächsten Jahren schlichtweg ab. Dann war die hoffnungsvoll gestartete Exzellenz-Initiative nur noch ein letztes Aufbäumen vor dem Erstickungstod", sagte Kempen.
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11.05.2006
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die 120 Delegierten des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) haben auf dem 56. Hochschulverbandstag in Weimar den Präsidenten des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen (46), bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung in seinem Amt bestätigt. Kempen, der dem DHV seit März 2004 vorsteht, lehrt an der Universität zu Köln Völkerrecht und Öffentliches Recht.
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23.03.2006
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) plädiert dafür, das bisher übliche Verfahren der Akkreditierung von einzelnen Studiengängen angesichts des ungünstigen Verhältnisses von Aufwand und Nutzen aufzugeben.
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21.03.2006
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat sich anlässlich des 56. Hochschulverbandstages in Weimar mit den Thesen des Wissenschaftsrates (WR) zur künftigen Rolle der Universitäten im Wissenschaftssystem kritisch, aber überwiegend zustimmend auseinandergesetzt. Im einzelnen:
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21.03.2006
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) fordert ein Umdenken in der Forschungspolitik mit dem Ziel, die Universität wieder in das Zentrum der Forschung zu rücken.
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21.03.2006
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) fordert familiengeeignete Arbeitsbedingungen an den Universitäten, damit Wissenschaftlerinnen sowohl eine Familie gründen als auch ihre wissenschaftliche Qualifizierung fortsetzen können.
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21.03.2006
Pressemeldung
Hochschule und Forschung,
Frühe Bildung
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat die Vertreter von Bund und Ländern angesichts der zunehmenden Überlastung der Universitäten zu raschem Handeln aufgerufen. „Wir stehen vor einem dramatischen Anstieg der Studierendenzahlen“, sagte der Präsident des DHV, der Kölner Rechtswissenschaftler Professor Dr. Bernhard Kempen.
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25.01.2006
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Deutsche Hochschulverband fordert den Abschluß eines eigenständigen Wissenschaftstarifvertrages. Dieser solle Geltung für alle wissenschaftlichen Mitarbeiter im universitären und außeruniversitären Bereich haben.
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16.01.2006
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Deutsche Hochschulverband (DHV), die Berufsvertretung der Professoren und des wissenschaftlichen Nachwuchses, hat zum zweiten Mal bundesweit zu einer Evaluation der Wissenschaftsminister aufgerufen.
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15.12.2005
Pressemeldung
Hochschule und Forschung