Was der Deutsche Hochschulverband will
Der Deutsche Hochschulverband, 1950 in Fortführung des 1936 aufgelösten Verbandes der deutschen Hochschulen neugegründet, tritt für eine unparteiische Wissenschaft in einem freiheitlichen Rechtsstaat ein. Ihre grundlegenden Prinzipien sind die Freiheit und die Unteilbarkeit von Forschung und Lehre.
Der Deutsche Hochschulverband ist Mitgestalter der Hochschul- und Bildungspolitik in Deutschland. Er vertritt die hochschulpolitischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen der Hochschullehrer gegenüber Staat und Gesellschaft. Seine besondere Sorge gilt dem wissenschaftlichen Nachwuchs.
Die Arbeit des Deutschen Hochschulverbandes dient sowohl dem Hochschullehrerberuf insgesamt als auch den Interessen des einzelnen Mitgliedes. Der DHV verfolgt mit Stellungnahmen und Vorschlägen die Maßnahmen der Gesetzgebung und Verwaltung.
Der Deutsche Hochschulverband ist die umfassende Service- und Informationseinrichtung für die deutschen Universitätslehrer und den wissenschaftlichen Nachwuchs.
www.hochschulverband.de/
"Der alljährliche Hickhack bei der Hochschulzulassung ist ein unwürdiges Schauspiel und muss ein Ende haben", erklärte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen, anlässlich der nunmehr bekanntgewordenen erneuten Zeitverzögerungen bei der Entwicklung eines computergesteuerten Serviceverfahrens. "Das Schwarze-Peter-Spiel, das jetzt betrieben wird, geht ausschließlich zu Lasten der Studierenden."
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06.02.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Jan-Hendrik Olbertz (parteilos) ist nach 2007 zum zweiten Mal "Minister des Jahres". Seine hochschul- und wissenschaftspolitischen Leistungen wurden im DHV-Ministerranking mit einem glatten "gut" bewertet und liegen damit um eine halbe Note besser als im Vorjahr. Brandenburgs Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU), die Vorjahressiegerin, musste sich trotz einer weiteren leichten Notenverbesserung (2,1/Vorjahr: 2,2) knapp geschlagen geben und belegt Platz 2. Den dritten Platz behauptet Saarlands Wissenschaftsminister, Joachim Rippel (CDU), mit einer Durchschnittsnote von 2,6 (Vorjahr: 3,2).
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28.01.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat einen neuen Wissenschaftspreis ins Leben gerufen. Die Berufsvertretung der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in Deutschland sucht den "Rektor/Präsident des Jahres". Die Mitglieder des Verbandes sind dazu aufgerufen, die Fähigkeiten und Kompetenzen des Rektors bzw. Präsidenten ihrer Hochschule mit Schulnoten zu bewerten.
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09.01.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Der Deutsche Hochschulverband begrüßt, dass das Verwaltungsgericht Gießen die Verfassungsmäßigkeit der W-Besoldung durch das Bundesverfassungsgericht überprüfen lassen will", erklärte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Dr. Bernhard Kempen. "Damit ist das Gericht der Argumentation, die der Hochschulverband von Anfang an vorgetragen hat, in vollem Umfang gefolgt." Nach der enttäuschenden Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs, demzufolge die Grundgehaltssätze der Besoldungsgruppen W 2 und W 3 zumindest derzeit eine noch amtsangemessene Alimentation für bayerische Hochschullehrer gewährleisteten, bedeute das Gießener Urteil "einen wichtigen Etappensieg für eine leistungsgerechte und wettbewerbsfähige Besoldung".
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07.01.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Frau Professor Dr. Katja Windt, Inhaberin des Stiftungslehrstuhls Bernd-Rogge-Professur "Global Production Logistics" an der Jacobs University Bremen, wird mit der diesjährigen Auszeichnung "Hochschullehrer/-in des Jahres" geehrt. Mit ihr erhält erstmals eine Wissenschaftlerin den Preis, den die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland zum dritten Mal ausgelobt hat.
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27.11.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) fordert eine höhere und leitungsgerechte Vergütung von Wissenschaftlern an Universitätsklinika. "Die Angleichung ihrer Bezüge an den Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätsklinika (TV-Ä) ist überfällig und wird seit dessen Inkrafttreten am 1. November 2006 vom Hochschulverband angemahnt", erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen. "Die kommende Tarifrunde muss hier endlich Abhilfe schaffen. Es ist geradezu irrsinnig, dass der TV-Ä nach wie vor allein auf in der Patientenversorgung tätige Ärzte Anwendung findet." Ärzte mit Aufgaben in der klinischen Forschung, aber auch die vorklinischen und naturwissenschaftlichen Mitarbeiter an den Universitätsklinika müssten dagegen derzeit mit dem deutlich ungünstigeren Tarifvertrag der Länder (TV-L) Vorlieb nehmen. "Ärzte an Universitätsklinika, die zu ihren Aufgaben in Lehre und Krankenversorgung noch forschen, werden vom TV-L abgestraft. Wer solche Fehlanreize setzt, vertreibt die klinische Forschung aus Deutschland", betonte Kempen.
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19.11.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Wird erneut eine Frau "Ministerin des Jahres"? Kann die Vorjahressiegerin, die brandenburgische Wissenschaftsministerin Johanna Wanka, ihren Titel behaupten? Wie wird sich der Sieger des Jahres 2007, Sachsen-Anhalts Kultusminister Jan-Hednrik Olbertz, schlagen und wie der Primus der Jahre 2005 und 2006, Berlins Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner? Antworten auf diese Fragen gibt das Ministerranking des Deutschen Hochschulverbandes (DHV).
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17.11.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Es ist richtig und gut, dass die Regierungschefs von Bund und Ländern mit dem Bildungsgipfel Bildung zur Chefsache erheben", erklärt die Hochschulallianz. "Schöne Worte über die zukunftsweisende Bedeutung von Bildung und Wissenschaft gibt es aber landauf und landab zur Genüge. Als unmittelbar Betroffene wollen wir endlich Taten sehen." Den Hochschulen stehe "das Wasser bis zum Hals". Das Gros der Hochschulgebäude sei sanierungsbedürftig: "In vielen Einrichtungen zieht, bröckelt, tropft oder schimmelt es", so die Hochschulallianz.
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13.10.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) drängt auf eine Reform der Bologna-Reformen. "Es ist verantwortungslos, die vielfältigen Probleme, die durch die Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge entstanden sind, zu verharmlosen und als "Kinderkrankheiten" zu deklarieren", erklärte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen. "Der Bologna-Prozess in Deutschland ist nur noch zu retten, wenn massiv gegengesteuert wird. Mit einem bloßen Nachsteuern ist es nicht getan."
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04.09.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Der Bologna-Prozess steckt in einer tiefen Vertrauens- und Glaubwürdigkeitskrise. Das ist ein Alarmzeichen, das niemanden kalt lassen kann", kommentierte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen, die Ergebnisse des 10. Studierendensurveys, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlicht hat. Aus dem Survey geht hervor, dass die Studierenden dem Bachelor immer skeptischer gegenüberstehen. "Die Vorbehalte gegen die gestufte Studienstruktur sind über die Jahre gewachsen, obwohl Neuerungen mit der Zeit normalerweise auf wachsende Akzeptanz stoßen", erläuterte Kempen. "Nicht an der Aufklärung über die Ziele, sondern bei der Umsetzung hakt es."
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18.08.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung