Was der Deutsche Hochschulverband will
Der Deutsche Hochschulverband, 1950 in Fortführung des 1936 aufgelösten Verbandes der deutschen Hochschulen neugegründet, tritt für eine unparteiische Wissenschaft in einem freiheitlichen Rechtsstaat ein. Ihre grundlegenden Prinzipien sind die Freiheit und die Unteilbarkeit von Forschung und Lehre.
Der Deutsche Hochschulverband ist Mitgestalter der Hochschul- und Bildungspolitik in Deutschland. Er vertritt die hochschulpolitischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen der Hochschullehrer gegenüber Staat und Gesellschaft. Seine besondere Sorge gilt dem wissenschaftlichen Nachwuchs.
Die Arbeit des Deutschen Hochschulverbandes dient sowohl dem Hochschullehrerberuf insgesamt als auch den Interessen des einzelnen Mitgliedes. Der DHV verfolgt mit Stellungnahmen und Vorschlägen die Maßnahmen der Gesetzgebung und Verwaltung.
Der Deutsche Hochschulverband ist die umfassende Service- und Informationseinrichtung für die deutschen Universitätslehrer und den wissenschaftlichen Nachwuchs.
www.hochschulverband.de/
Die durchschnittliche monatliche Vergütung von Universitätsprofessuren, die nach der "alten" C- oder der "neuen" W-Besoldung entlohnt werden, lag im Jahr 2008 über alle Fächer hinweg bei 6108,13 Euro. Damit ist die Universitätsprofessur von einer Spitzenposition im öffentlichen Dienstrecht entfernt. Das geht aus einer Umfrage von "Forschung & Lehre" unter 102 wissenschaftlichen Hochschulen hervor, deren Ergebnisse die Zeitschrift in ihrer Dezember-Ausgabe veröffentlicht. 63 Hochschulen nahmen an der Umfrage teil, 35 reagierten nicht und lediglich vier Universitäten verweigerten die Auskunft.
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26.11.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) ruft seine Mitglieder einmal im Jahr dazu auf, die Fähigkeiten und Kompetenzen des Rektors bzw. Präsidenten ihrer Hochschule sowie ihres jeweiligen Landesministers und der Bundesministerin für Bildung und Forschung zu bewerten.
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10.11.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Mit Sorge beobachten die Vereinigung der Schweizerischen Hochschuldozierenden (VSH), der Österreichische UniversitätsprofessorInnenverband (UPV) und der Deutsche Hochschulverband (DHV) die Entmachtung der akademischen Selbstverwaltungsorgane. Zunehmende Hierarchisierung, Bürokratisierung und Zentralisierung des Universitätsmanagements gingen einseitig zu Lasten der Kernkompetenz der Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren. Die finale Entscheidungszuständigkeit werde inzwischen ausschließlich bei Rektoraten und Präsidien sowie Hochschulräten verankert, die mit außeruniversitären Persönlichkeiten aus Staat und Gesellschaft, insbesondere der Wirtschaft, besetzt würden, betonten die Professorenverbände der Schweiz, Österreichs und Deutschlands im Rahmen eines trilateralen Treffens am 15./16. Oktober 2009 in Innsbruck.
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19.10.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin spricht sich für einen Erhalt des guten Ausbildungsniveaus im medizinischen Studium aus. Die von Teilen der Politik aktuell geforderte Einführung eines Bachelor-/Master-Studiums auch in der Medizin im Zuge des sogenannten Bologna-Prozesses ist nicht geeignet, dieses Ziel zu fördern.
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09.10.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) begrüßt die Ermittlungen der Kölner Staatsanwaltschaft gegen 100 Dozenten wegen Korruptionsverdacht. "Eine umfassende Aufklärung liegt im Interesse der Wissenschaft, allen voran der rund 25.000 Doktoranden, die jährlich ordnungsgemäß ihren Doktortitel erwerben", erklärte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen.
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24.08.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der deutsche medizinische Doktorgrad (Dr. med.) wird vom European Research Council (ERC) als nicht gleichwertig mit einem PhD-Grad anerkannt. Dadurch seien junge deutsche Mediziner faktisch von ERC-Fördermitteln ausgeschlossen, schreibt die Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates, Ulrike Beisiegel, in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre". Zu einer notwendigen klaren Trennung zwischen Studium und Promotionsphase sei es bislang in Deutschland trotz entsprechender Vorschläge und Beschlüsse von Wissenschaftsrat und Kultusministerkonferenz noch nicht gekommen.
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30.06.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Schere bei der durchschnittlichen Professorenbesoldung zwischen den Ländern ist weiterhin groß: Hessen, das per Haushaltsgesetz eine Obergrenze festgelegt hat, verzeichnet im Jahr 2008 mit 82.500 Euro das bundesweit höchste, Thüringen mit 67.610 das niedrigste Durchschnittseinkommen für Universitätsprofessoren. Die Unterschiede zwischen den Ländern haben sich damit ein wenig verringert. Die Differenz bei den Besoldungsdurchschnitten von Universitätsprofessuren zwischen den Ländern lag im Jahr 2007 noch bei 16.600 Euro. Diese Zahlen gehen aus einem Besoldungsranking hervor, das die Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrer Juni-Ausgabe veröffentlicht.
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29.05.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Welche Hochschullehrerin, welcher Hochschullehrer hat sich durch außergewöhnliches Engagement um das Ansehen ihrer bzw. seiner Berufsgruppe besonders verdient gemacht? Zum vierten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in der Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit freundlicher Unterstützung des ZEIT-Verlages Gerd Bucerius Gmbh & Co.KG verliehen.
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27.05.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst (AhD) betrachtet die länderweise unterschiedlichen politischen Zielsetzungen zur Reform des Beamtenrechtes, insbesondere zum Laufbahnrecht, als mobilitätsfeindlich. Der Vorsitzende der AhD, Rechtsanwalt Dr. Michael Hartmer, warnte vor einer drohenden "Regionalisierung" des Beamtentums: "Wenn die auf Mobilität angewiesenen Beamten des höheren Dienstes mangels Vergleichbarkeit der Laufbahnen und anderer Vorschriften des Beamtenrechts nicht mehr von Bundesland zu Bundesland oder von Bundesland zum Bund oder umgekehrt wechseln können, ist der von den Ländern gewollte Wettbewerbsföderalismus im Beamtenrecht an einem wichtigen Punkt gescheitert" erklärte Hartmer.
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05.05.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Die Zahl der aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanzierten Wissenschaftlerstellen hat sich in den Graduiertenschulen und Exzellenzclustern von 1.503 im Frühjahr 2008 auf aktuell 3.068 verdoppelt. Das geht aus einer neuen Studie des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) zur Exzellenzinitiative hervor, über die die Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrem April-Heft 2009 berichtet.
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01.04.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung