Was der Deutsche Hochschulverband will
Der Deutsche Hochschulverband, 1950 in Fortführung des 1936 aufgelösten Verbandes der deutschen Hochschulen neugegründet, tritt für eine unparteiische Wissenschaft in einem freiheitlichen Rechtsstaat ein. Ihre grundlegenden Prinzipien sind die Freiheit und die Unteilbarkeit von Forschung und Lehre.
Der Deutsche Hochschulverband ist Mitgestalter der Hochschul- und Bildungspolitik in Deutschland. Er vertritt die hochschulpolitischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen der Hochschullehrer gegenüber Staat und Gesellschaft. Seine besondere Sorge gilt dem wissenschaftlichen Nachwuchs.
Die Arbeit des Deutschen Hochschulverbandes dient sowohl dem Hochschullehrerberuf insgesamt als auch den Interessen des einzelnen Mitgliedes. Der DHV verfolgt mit Stellungnahmen und Vorschlägen die Maßnahmen der Gesetzgebung und Verwaltung.
Der Deutsche Hochschulverband ist die umfassende Service- und Informationseinrichtung für die deutschen Universitätslehrer und den wissenschaftlichen Nachwuchs.
www.hochschulverband.de/
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) will die internationale Mobilität von Wissenschaft-lern fördern. "Dem weltweiten Wettbewerb um die besten Köpfe stehen in der Praxis erhebliche Mobilitätshindernisse entgegen. Insbesondere die unzureichende gegenseitige Anerkennung von Versorgungsansprüchen erschwerten einen Wechsel über die Landesgrenzen hinweg. Dies muss sich ändern, wenn der europäische Hochschulraum Wirklichkeit werden soll", erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen.
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31.03.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) will seinen Forderungen nach einer grundlegenden Umgestaltung des Akkreditierungswesens in Deutschland notfalls dadurch Nachdruck verleihen, dass er seine 24.000 Mitglieder aufrufen wird, sich als Gutachter für Programmakkreditierungen zukünftig nicht mehr zur Verfügung zu stellen. "Die Wissenschaftler sind nicht länger bereit, an diesem Unfug mitzuwirken", erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen.
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31.03.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) fordert, Studiengebühren zur Schaffung von Professuren zu verwenden. "Wenn die Beiträge die gesetzliche Zielvorgabe einer ,Verbesserung von Lehre und Studienbedingungen´ erfüllen sollen, muss in erster Linie an diesem Punkt angesetzt werden", erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen. Für die Qualität eines wissenschaftlichen Studiums sei die Relation von Studierenden pro Hochschullehrer ein wesentlicher Indikator. "Mit 60 Studierenden pro Universitätsprofessor hinken wir im internationalen Vergleich weit hinterher", betonte Kempen.
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31.03.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) fordert die Länder dazu auf, an der bisherigen Semestereinteilung festzuhalten. Die Pläne der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), die Semesteranfangszeiten von April auf März und von Oktober auf September vorzuverlegen, lehnt die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland ab: "Die Harmonisierung von Vorlesungszeiten soll internationale Mobilität fördern, bewirkt tendenziell jedoch das Gegenteil", erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen. "Die Zeitversetzung in den akademischen Kalendern ermöglicht bislang kurzzeitige Gastaufenthalte, ohne dass deutsche und ausländische Wissenschaftler ihre Semesterlehrverpflichtungen an der heimischen Universität vernachlässigen müssen. Gerade der transatlantische Wissenschaftleraustausch lebt von der bisherigen asynchronen Semestertaktung, die Mobilität beflügelt und nicht behindert."
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31.03.2009
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Hochschule und Forschung
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) will die Forschung wieder stärker an den Universitäten verankern. Bund und Länder sollen eine internationale Expertenkommission einsetzen, die dazu Vorschläge unterbreiten soll. Das bekräftigte DHV-Präsident Professor Dr. Bernhard Kempen anlässlich des 59. DHV-Tags in Düsseldorf, der unter dem Thema "Universität – Zentrum der Forschung?" stand.
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31.03.2009
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Hochschule und Forschung
Dr. Christoph Kleinschnitz vom Universitätsklinikum Würzburg, Frau Professor Dr. Katja Windt von der Jacobs University Bremen, der Rektor der Ruhr- Universität Bochum, Profes-sor Dr. Elmar Weiler, und der Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Professor Dr. Jan-Hendrik Olbertz – das sind die vier Preisträger, die auf der ersten Wissenschaftsgala des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) am 30. März 2009 ausgezeichnet wurden.
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31.03.2009
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Hochschule und Forschung
Professor Dr. Elmar Weiler, Rektor der Ruhr-Universität Bochum, ist der erste Preisträger der Auszeichnung "Rektor/Präsident des Jahres", die der Deutsche Hochschulverband (DHV) mit Unterstützung der Deutschen Privatvorsorge AG verleiht. Mit dem Preis würdigt die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine vorbildliche Amtsführung. Der Preisträger wurde in einer Online-Umfrage unter den 24.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt.
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26.03.2009
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Hochschule und Forschung
Die optimale Förderung junger Wissenschaftler ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg im internationalen wissenschaftlichen Wettbewerb. Es ist daher wünschenswert, das Promotionsverhältnis zwischen Betreuer und Doktorand stetig fortzuentwickeln und zu verbessern. Zudem markiert die Promotionsphase den oft prägenden Beginn eigenständigen wissenschaftlichen Arbeitens. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Doktoranden-Netzwerk THESIS haben eine Best-Practice-Vereinbarung geschlossen, die in 18 Punkten festlegt, was ein gutes Promotionsverfahren auszeichnet.
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23.03.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin unterstützt das Vorhaben, bei den laufenden Tarifverhandlungen für die Universitätsärzte den Geltungsbereich des arztspezifischen Tarifvertrages (TV-Ä) auf Wissenschaftler auszudehnen. Dass derzeit nur Ärzte, die überwiegend in der Patientenversorgung tätig sind, vom TV-Ä erfasst werden, erschwert die Gewinnung des wissenschaftlichen Nachwuchses und gefährdet den Wissenschaftsstandort Deutschland. So verdienen Ärzte, die vom arztspezifischen Tarifvertrag des Marburger Bundes erfasst werden, monatlich bis zu 2.400 Euro mehr als ihre Kollegen mit Aufgaben in der klinischen Forschung und auch mehr als die vorklinischen und naturwissenschaftlichen Mitarbeiter, die nach dem deutlich ungünstigeren Tarifvertrag der Länder (TV-L) vergütet werden.
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18.03.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) spricht sich für die Einführung der Fächer Wissenschaftsgeschichte und Ethik an allen deutschen Universitäten aus und fordert, dass beide Disziplinen in allen Studiengängen Teil des Pflichtlehrangebots werden.
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16.03.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung