Einschulung

"Wir brauchen keine neuen Theorien"

(bikl) "Jedes Kind hat das Recht in der Schule erfolgreich zu lernen und die dafür notwendigen Hilfen zu bekommen. Das gilt für das hochbegabte Kind genauso wie für das in seiner Entwicklung beeinträchtigte", erklärte der Bundeselternratsvorsitzende Wilfried Steinert heute auf der didacta. Unterstützung erhielt er während der Podiumsdiskussion "Lassen wir die Schwachen links liegen?" von dem Stellvertretenden Leiter der Bildungsabteilung der OECD, Andreas Schleicher. mehr

02.03.2005 Artikel

© Katja Gartz

Sprachkompetenz ist die Basis für schulischen Erfolg

(kg) Kinder nicht deutscher Herkunft sowie aus sozial schwachen Familien haben es im hiesigen Schulsystem besonders schwer. Dies verdeutlichen die Ergebnisse der zweiten PISA-Studie. Den meisten Schülern "bildungsferner" Elternhäuser bleibt nur die Perspektive Hauptschule, die sie in vielen Fällen ohne Abschluss verlassen. Arbeitslosigkeit und die Abhängigkeit von Sozialhilfe drohen. Wie wichtig sprachliche Förderung und soziales Umfeld für die Entwicklung der Schüler sind, zeigen exemplarisch zwei Berliner Grundschulen. mehr

22.02.2005 Artikel

10 Jahre digita

Für den Deutschen Bildungssoftware-Preis "digita" sind in diesem Jahr 20 Programme nominiert worden. Der "digita" prämiert nun schon zum 10. Mal jährlich die besten Programme aus der Bildungssoftwaresparte. Die Preisverleihung ist eine der Höhepunkte der didacta. Hierüber berichtet auch bildung+MEDIEN. bildung+, die Leserbeilage im Bildungsbereich, erscheint zur didacta 2005 mit drei Ausgaben, die umfangreich über die Bildungsmesse informieren. Hintergrundartikel aus den Bereichen Bildung und Unterricht setzen sich mit den Schwerpunkten der Messe auseinander. mehr

22.02.2005 Pressemeldung bildung+

Thesen zur Sprachförderung in Berlin

Die folgenden Thesen beinhalten noch keine Lösungen oder konzeptionelle Vorschläge zum Thema. Sie weisen zunächst auf existierende Schwierigkeiten hin, auf dem Weg zum Ziel erfolgreicher Sprachförderung. Die Schwierigkeiten und Konzepte zur Bewältigung sind Inhalt der [DaZ - Tagung](http://www.gew-berlin.de/daz.htm) selbst. Inhalt des Pressehintergrunds ist es, die Thesen mit Leben zu füllen, durch die Personen, die aus der Praxis ihre Erfahrungen einbringen. mehr

14.02.2005 Pressemeldung GEW Berlin

Kindergartenpflicht geht nur kostenfrei

"Günther Oettingers Vorschlag für eine Kindergartenpflicht im letzten Jahr vor der Einschulung lässt sich nur verwirklichen, wenn die Eltern keine Gebühren mehr zahlen müssen. Wir begrüßen diesen ersten Schritt. Kleinere Gruppen und eine bessere Aus- und Fortbildung der Erzieherinnen sind die nächsten wichtigen Bausteine für mehr Qualität bei der Bildung für die Jüngsten im Land", sagte am Montag in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg. mehr

07.02.2005 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Sprachförderunterricht vor der Einschulung

"In dieser Woche hat wieder der Sprachförderunterricht für Kinder, die im Sommer eingeschult werden, begonnen. 8.232 Kinder nehmen in Kindertagesstätten oder Grundschulen daran teil. Das sind 9,5 Prozent der für das Schuljahr 2005/2006 insgesamt angemeldeten Kinder", teilte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute (4. Februar 2005) in Hannover mit. mehr

04.02.2005 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Bundesverfassungsgericht: Verbot von Studiengebühren ist verfassungswidrig

Endlich kann bei der Finanzierung des Bildungssystems mehr Gerechtigkeit geschaffen werden. Es ist nicht sozial, dass die Arbeiter mit ihren Steuergeldern die akademische Ausbildung derer bezahlen, die im späteren Berufsleben weit besser gestellt sind und zudem von einer höheren Arbeitsplatzsicherheit und einem höheren Sozialprestige profitieren. Es ist auch nicht nachvollziehbar, wieso Eltern für den Besuch des Kindergartens Beiträge entrichten müssen, während die Erhebung von Studiengebühren verboten war. mehr

26.01.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Ahnen: Auswertung von VERA 2004 betont Notwendigkeit von Leseförderung

"Zentraler Bestandteil aller Bemühungen um weitere Verbesserungen bei der Ausbildung der Schülerinnen und Schüler in den Grundschulen muss das Thema Lesekompetenz sein." Das unterstrich die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen heute in Mainz bei der Vorstellung von Ergebnissen der Länderauswertung der Vergleichsarbeiten (VERA), die im September 2004 in Rheinland-Pfalz und weiteren sechs Ländern durchgeführt worden waren. Dabei waren - in sieben Teilbereiche untergliedert - die Kompetenzen von Grundschülerinnen und Grundschülern in den Fächern Mathematik und Deutsch zum Beginn des vierten Grundschuljahres überprüft worden. mehr

19.01.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Anmeldung für Grundschule läuft - Für das Schuljahr 2005/2006 werden Kinder früher schulpflichtig

Erstmalig beginnt in diesem Jahr für brandenburgische Kinder die bis zum 30. September das sechste Lebensjahr vollenden am 1. August die Schulpflicht. Bislang wurden alle Kinder schulpflichtig, die bis zum 1. Juli eines Jahres das sechste Lebensjahr vollendeten. Bildungsminister Holger Rupprecht schaltete heute eine Informationsseite im Internet unter [www.mbjs.brandenburg.de](http://www.mbjs.brandenburg.de) frei, auf der Eltern sich über die Änderungen zum Einschulungsstichtag informieren können. Insbesondere erläutert die Informationsseite die Gründe und Vorteile eines früheren Einschulungsalters, wie sich Grundschulen darauf einstellen, die rechtlichen Regelungen und gibt Informationen zum Schulalltag und zur Mitwirkungsmöglichkeit von Eltern. Zum Herunterladen steht eine Broschüre des Staatlichen Schulamts Cottbus zum Thema bereit. mehr

13.01.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Gemeinsame Erklärung zum Orientierungsplan für Bildung und Erziehung unterzeichnet

"Mit dem Orientierungsplans Bildung und Erziehung im Elementarbereich ist der lange vernachlässigte Bildungsauftrag der Kindertagesstätten nun endlich konkret. Alle Beteiligten haben jetzt eine gemeinsame Grundlage für eine zeitgemäße Bildungs- und Erziehungsarbeit in den Einrichtungen. In nunmehr neun Lern- und Kompetenzbereichen geht es inhaltlich präzise um die Förderung und Ausprägung sozialer und sprachlicher Kompetenzen, um spielerisches Lernen und lernendes Spielen. Es geht um die qualifizierte Beratung der Eltern, um die Begegnung mit Büchern und Bibliotheken, fremden Sprachen und Kulturen, um neue Medien, und natürlich gehören auch Musik und Sport dazu", machte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute in Hannover deutlich. Vertreter von Eltern- und Trägerverbänden unterzeichneten gemeinsam mit dem Minister bei einer öffentlichen Veranstaltung im Niedersächsischen Landtag eine entsprechende Erklärung. mehr

12.01.2005 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium