Förderunterricht

Philologen-Verband kritisiert neues Pilotprojekt zur Schulentwicklung

Mit Skepsis reagiert der nordrhein-westfälische Philologen-Verband auf das Angebot der Mercator-Stiftung, die "Ganztagsangebote an Gymnasien in NRW" zu begleiten und zu unterstützen. Geplant ist eine Initiative des Dortmunder Instituts für Schulentwicklungsforschung, die insgesamt 10 Millionen EUR bereitstellt und ca. 30 Gymnasien über einen Zeitraum von 6 Jahren auf ihrem Weg zu einer Ganztagsinstitution beraten und begleiten soll. Inhaltlich geht es um die organisatorische Weiterentwicklung der Schule und des Unterrichtsgeschehens. mehr

28.10.2009 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

Schulministerium, Stiftung Mercator und Ruhrgebiets-Universitäten starten Projekt zur individuellen Förderung im Ganztagsgymnasium

(redaktion/PM) Mehr Schülerinnen und Schüler durch individuelle Förderung zum Abitur zu führen, das ist das Ziel des heute gestarteten Projekts "Ganz In – mit Ganztag mehr Zukunft. Das neue Ganztagsgymnasium NRW". In den nächsten sechs Jahren erhalten bis zu 30 Gymnasien in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, ihr schulisches Angebot auf Ganztagsbetrieb umfassend neu auszurichten und zu profilieren. Dafür stellen die Stiftung Mercator, das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Universitäten Bochum, Duisburg/Essen und Dortmund insgesamt zehn Millionen Euro zur Verfügung. mehr

28.10.2009 Artikel

Integrations-Förderpreis 2009 für Edeltrud Marx und Karl Josef Klauer

Der diesjährige Integrations-Förderpreis der Dr. Hermann Schmitt-Vockenhausen-Stiftung geht an Edeltrud Marx und Karl Josef Klauer! Die Entwicklungspsychologin Professor Dr. Edeltrud Marx und der Intelligenzforscher Professor Dr. Karl Josef Klauer werden damit für das gemeinsam entwickelte und bei Vandenhoeck & Ruprecht veröffentlichte Förderprogramm "Keiner ist so schlau wie ich" ausgezeichnet. mehr

19.10.2009 Pressemeldung Vandenhoeck & Ruprecht

Praxis der Sprachtherapie und Sprachheilpädagogik

Seit Jahren nimmt die Anzahl der therapeutischen Behandlungen zur Behebung von Stimm-, Sprech- und Sprachstörungen zu. Dabei sind vor allem Kinder, aber auch Erwachsene betroffen. Um dem wachsenden Arbeitsfeld der Sprachtherapie, Logopädie und Sprachheilpädagogik gerecht zu werden, startet der Ernst Reinhardt Verlag ab Oktober 2009 mit einer neuen Buchreihe: "Praxis der Sprachtherapie und Sprachheilpädagogik". Diese wird von Prof. Dr. Manfred Grohnfeldt herausgegeben und vermittelt unmittelbar praxisrelevante und gleichzeitig theoretisch fundiert bearbeitete Themen. Angesprochen sind vor allem akademische SprachtherapeutInnen, LogopädInnen, SprachheilpädagogInnen sowie LehrerInnen an unterschiedlichen Einrichtungen. Die Autoren, ausgewählte Fachleute auf ihrem Gebiet, beantworten Fragestellungen zu gestörter Sprache und Kommunikation und geben erprobte Handlungsanweisungen für die tägliche Arbeit. Im Oktober 2009 erscheinen die ersten drei Bände der Reihe: mehr

01.10.2009 Pressemeldung Ernst Reinhardt Verlag

Kultusminister Spaenle will Grundschule noch stärker auf die Entwicklung des Kindes hin ausrichten

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle will den "ersten schulischen Lebensbogen" und damit vor allem die Grundschule noch stärker als bisher auf die Entwicklung des einzelnen Kindes hin abstimmen. "Vom Kindergarten bis zum Weg auf die weiterführende Schule - also sechs Jahre lang - müssen wir unsere Kinder noch stärker als bisher entwicklungsgerecht fördern. Dabei darf nur das einzelne Kind und seine individuelle Entwicklung im Mittelpunkt stehen", so der Minister. mehr

23.09.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Landeselternausschuss zur Schulhelferproblematik

Der Landeselternausschuss hat sich auf seiner Sitzung am 18.09.2009 umfassend und sachbezogen mit der Thematik Schulhelfer befasst. mehr

22.09.2009 Pressemeldung Landeselternausschuss Berlin (LEA Berlin)

Hauptschüler lernen an der Uni

(redaktion/idw) Die jährliche Sommerakademie für Hauptschüler an der Leuphana Universität Lüneburg trägt Früchte: Das Institut für Schul- und Hochschulforschung hat in einer Langzeitevaluation untersucht, wie sich der weitere Bildungsweg für die teilnehmenden Schüler gestaltet. Das Ergebnis: 93 Prozent haben inzwischen die 9. Klasse erfolgreich absolviert. Ihre Lesefertigkeiten konnten die Teilnehmer der Sommerakademie innerhalb von drei Wochen um ganze zwei Schuljahre steigern. mehr

15.12.2008 Artikel

GEW: Individuelle Förderung an allen Schularten ausbauen

"Warum soll das, was in der vierten Klasse funktioniert, in der fünften nicht möglich sein? Die IGLU-Studie zeigt wieder, dass die Schülerinnen und Schüler in der Grundschule weitgehend gute Leseleistungen erreichen, aber bei PISA schneiden die 15-Jährigen deutlich schlechter ab. Statt Sonntagsreden aus dem Kultusministerium brauchen wir endlich eine bessere individuelle Förderung an allen Schularten und einen Stopp der unsäglichen Aufteilung der Zehnjährigen. Viele Kinder erfahren dies als große Niederlage und verlieren die Motivation" sagte am Dienstag (09.12.) Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg. mehr

09.12.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Mecklenburg-Vorpommern im Ländervergleich in der Lesekompetenz insgesamt auf Platz 6

"Die Ergebnisse der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU 2006 bescheinigen den Kindern unseres Bundeslandes eine gute Lesekompetenz und damit den Lehrkräften eine gute Arbeit. Das heißt, die Anstrengungen zur Stärkung der Leseleistungen in den Grundschulen tragen Früchte", so die Reaktion von Kultusminister Henry Tesch zur aktuellen IGLU-Studie. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

GEW: "Schaulaufen der Bundesländer ist überflüssig - wir wollen Taten sehen!"

"Das Schaulaufen der Bundesländer mitsamt den Rankinglisten ist überflüssig: Die Leseleistungen der Grundschulkinder in Deutschland sind gut", sagte Marianne Demmer, Leiterin des Vorstandsbereichs Schule der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und stellvertretende Vorsitzende, mit Blick auf den IGLU-Bundesländervergleich, der heute in Berlin vorgestellt worden ist. Die Studie habe "keine neuen Erkenntnisse" gebracht. "Statt immer neuer Daten wollen wir endlich Taten sehen: mehr Mittel und Personal für die individuelle Förderung der Schüler und eine große Schulreform. Die frühe Aufteilung zehnjähriger Kinder in unterschiedliche Schulformen muss endlich aufhören. Die jungen Leute müssen bis zum Ende der Pflichtschulzeit miteinander und voneinander lernen können. Wie erfolgreich das sein kann, machen die Grundschulen vor!" mehr

09.12.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft