Die PISA-Studie hat es gezeigt: An deutschen Hauptschulen ist die Zahl der sogenannten "Risikoleser" besonders groß. Das heißt, dass Schülerinnen und Schüler Schwierigkeiten haben, einfache Texte zu lesen und zu verstehen. Lesen bzw. die Beherrschung der Sprache sind aber der Schlüssel dazu, auch in anderen Fächern erfolgreich lernen zu können. "Zwar hat Bayern bei der PISA-Studie deutschlandweit einen Spitzenplatz belegt. Wir wollen uns aber nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, sondern die Lesekompetenz unserer Hauptschüler weiter stärken. Gerade mit Blick auf die geplante Hauptschul-Initiative leisten die drei Nürnberger FOKUS-Hauptschulen Pionierarbeit in punkto Modularisierung. Ihre Erfahrungen in der Leseförderung werden mit einfließen", betonte Staatssekretär Karl Freller bei einer Pressekonferenz am Montag an der Dr.-Theo-Schöller-Schule in Nürnberg.
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16.04.2007
Pressemeldung
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus