Die Bildungsgewerkschaft GEW kritisiert die Entscheidung der Bildungs- und der Sozialbehörde, die Hort-Reform bereits 2011 statt wie geplant 2013 durchzuführen: "Es wäre klug gewesen, sich wie verabredet Zeit für die flächendeckende Einführung der Reform zu lassen und erst einmal alle offenen Fragen zwischen den Beteiligten zu klären," kommentiert Klaus Bullan, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft/GEW Hamburg das derzeitige Senatsvorgehen. "Stattdessen will der Senat nun schnell Fakten schaffen, um sich nicht der massiven Kritik an der konkreten Umsetzung der Reform und ihren Rahmenbedingungen stellen zu müssen. Die betroffenen Eltern und die Beschäftigten sowie ihre Interessenvertretungen sind nicht beteiligt."
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01.10.2010
Pressemeldung
GEW Hamburg